News 01.09.2010

Dramatisches Fledermaussterben in den USA
… Europa sicher vor der Epidemie? …
Epidemische Ausmaße hat ein Fledermaussterben in den USA sowie in Teilen Kanadas bereits angenommen. Ein Pilzbefall läßt die Tiere während des Winterschlafs aufwachen und verhungern.
In Deutschland soll dieser Pilz bereits seit 25 Jahren bekannt sein, aber er hat hier bei uns noch nicht zum Sterben von Fledermäusen geführt.
In den USA werden dramatische Veränderungen im Natursystem befürchtet. Trotz intensiven Forschens, ist es den US Wissenschaftlern noch nicht gelungen, ein Mittel gegen den Pilzbefall zu finden.
Anbei ein Artikel, der von dpa veröffentlicht wurde:

D.M.

Artikel (dpa):
- Ein eigentümlicher Pilz rafft in Nordamerika Millionen Fledermäuse dahin. Er verbreite sich rasch über den Kontinent und habe bereits sieben Fledermausarten befallen, berichten US-Forscher im Journal «Science». Eine könnte im Nordosten des Landes bald ganz verschwunden sein.

Das Weißnasen-Syndrom ist auch in Europa aufgetaucht, dort erkranken die Tiere aber nicht daran. 

«Das ist eine der schlimmsten Wildtierkrisen, die wir je in Nordamerika hatten», sagte Winifred Frick von der Boston University. Der erst vor vier Jahren entdeckte Erreger verbreite sich sehr rasch. Betroffen sei außer den USA auch West- und Südkanada, was starke Änderungen in den jeweiligen Ökosystemen zu Folge haben könnte. 

Der Pilz Geomyces destructans befällt den Forschern zufolge Nase, Flügelmembranen und die Ohren der Fledermäuse während sie im Winterschlaf in ihren Höhlen hängen. Dadurch werden sie öfters wach und verhungern bereits vor dem Frühjahr. 

Auch in Europa sei der Pilz vorhanden, aber weniger gefährlich, berichteten kürzlich Forscher vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin. Eine umfangreiche Datenanalyse ergab rückwirkend, dass der Pilz schon seit mindesten 25 Jahren in Deutschland vorkommt. «Bisher scheint der Pilzbefall keinen tödlichen Einfluss auf hiesige Fledermausarten gehabt zu haben», sagte Projektleiterin Gudrun Wibbelt. 

Das Team um Wibbelt analysierte Proben von mehr als 350 Fledermaus-Winterquartieren in verschiedenen europäischen Ländern. Ergebnis: Bei nur 21 Tieren wurde der Pilz nachgewiesen. In den USA seien dagegen bereits mehr als eine Million Tiere an dem Pilz gestorben. 

Überraschenderweise zeigten untersuchte Genabschnitte eine hundertprozentige Übereinstimmung zwischen den Pilzen in Europa und Nordamerika, ergänzte Wibbelt. «Wir müssen jetzt unbedingt klären, warum der Pilzbefall bei europäischen Fledermäusen bisher nicht zum Tode führt, um Anhaltspunkte zur Rettung der amerikanischen Fledermäuse zu erlangen - und um allenfalls eine Verschleppung des fatalen Pilzes aus den USA nach Europa zu verhindern.» 

Seinen Namen erhielt das Weißnasen-Syndrom, weil der Pilz in kleinen weißen Polstern vor allem um die Nase herum, aber auch auf den Flügeln wächst. Alle befallenen Arten der Feldermäuse seien Insektenfresser, berichten die US-Autoren. Die nächtlichen Jäger sparten Landwirten viel Spritzmittel.
 

Seehund – Nachwuchs
… in jedem Jahr wieder neue ‘Heuler‘ …
Jahr für Jahr wiederholt sich dieses Tierdrama im Wattenmeer! Warum die Seehundbaby´s von ihren Müttern verlassen werden, ist bis heute ungeklärt. Fest steht nur, daß die jungen Seehunde elendiglich verhungern würden, würden sie nicht von Menschen aufgenommen und groß gezogen.
Eine dieser Seehund-Aufzucht-Stationen befindet sich in Norddeich.
Geboren werden die Seehundbabys zwischen Anfang bis Mitte Juni und Ende Juli.
Die von ihren Müttern verlassenen Seehundbabys fangen vor lauter Hunger an laute, heulende Töne von sich zu geben, was ihnen dann auch den entsprechenden Namen eingebracht hat.
In ca. 9 bis 10 Wochen (oder länger) werden die Heuler in der Seehund-Aufzucht-Station entsprechend gefütter, bis sie ein Gewicht von mindestens 25 Kg. aufzuweisen haben. Erst dann sind sie soweit, daß sie wieder ausgewildert werden können.
Wie die Seehundstation Norddeich jetzt mitteilte, waren die ersten drei der diesjährigen Heuler so weit, daß mit ihrer Auswilderung begonnen werden konnte. Weitere Tiere, die noch nicht so weit sind, verbleiben noch eine gewisse Zeit unter der Obhut der Tierpfleger.
Robbie, Hänsel und Hugo, wie die drei Heuler von den Pflegern genannt wurden, sind am Freitag (06.08.) [später Nachmittag] bei Niedrigwasser auf einer Sandbank vor der Insel Juist wieder in die Freiheit entlassen worden. Das teilte jedenfalls der Leiter der Station Peter Lienau  der Presse mit.
Der erst gefundene Heuler diesen Jahres, der auf den Namen Carlos getauft wurde, wurde hingegen noch nicht ausgewildert. Carlos war eine Frühgeburt, die Ende Mai bereits gefunden wurde. Dem kleinen Seehund fehlen noch ca. 2 Kg an Gewicht, bevor auch er entlassen werden kann, so der Leiter der Station, der gleichzeitig darauf hinwies, daß jetzt noch gesichtete – anscheinend verlassene junge Seehunde – inzwischen so weit gediehen sind, daß sie sich alleine versorgen könnten. Diese Tiere sollte man unbedingt in Ruhe lassen!
Insgesamt wird die Aufzuchtstation an der Nordseeküste bis Ende Oktober 77 junge Seehunde auf den bekannten Sandbänken vor den ostfriesischen Inseln der Natur zurück gegeben.
An der Nordsee gibt es insgesamt mehrere Aufzuchtstationen, die vier bekanntesten und größten sind neben Norddeich: Friedrichskoog (Schleswig Holsteinische Küste) und in Holland auf der Insel Texel und in Pieterburen (Provinz Groningen).
Dieter Mühlena
 

Erfreuliche Nachrichten
… Erstes Aus für Stierkampf …
sämtliche Nachrichtensender brachten es: Katalonien, eine der größten spanischen Regionen hat den Stierkampf per Gesetz verboten. Spätestens ab 2012 wird die letzte Stierkampfarena in Barcelona geschlossen!
Das Regional-Parlament beschloß die Abschaffung mit 68 gegen 56 Stimmen.
Über 180.000 Unterschriften hatten spanische Tierschützer in der Region gesammelt und somit den Weg für dieses Gesetz geebnet.
Anbei die Übersetzung des spanischen Newsletter der spanischen Tierschutzorganisation ALBA.
D.M.

Liebe ALBAner, liebe Freunde!
Ein 1. wichtiger Schritt ist getan!!!

Das Parlament der spanischen Region Katalonien hat mit klarer Mehrheit ein Stierkampf-Verbot beschlossen.  

Damit dürfen in der wohlhabenden Region im Nordosten Spaniens, in der zehn Prozent der insgesamt 46 Millionen Spanier leben, ab 2012 keine solchen Kämpfe mehr stattfinden, und in Barcelona wird die letzte noch verbliebene Stierkampfarena Kataloniens geschlossen.

Katalonien ist damit die erste Region auf dem spanischen Festland, die den umstrittenen Brauch verbietet. Auf den Kanarischen Inseln wurden Stierkämpfe bereits 1991 für illegal erklärt.

In Katalonien (7,4 Millionen Einwohner) gibt es nur wenige Stierkämpfe. Regelmäßige «Corridas» finden nur noch in der einzigen Arena in der Hauptstadt Barcelona statt. Das Verbot gilt aber als starkes Signal für den Rest des Landes. Die Anhänger des blutigen Spektakels wollen nun das Verfassungsgericht in Madrid anrufen.

Die Debatte im Parlament von Katalonien ging auf einen Antrag der Tierschutzinitiative Prou! (Es reicht!) zurück. Diese hatte Ende vergangenen Jahres 180 000 Unterschriften für ein Volksbegehren zur Abschaffung des Stierkampfes gesammelt.

In der Debatte hatte Prou!-Sprecherin Anna Mulà die Abgeordneten am Mittwoch aufgerufen, «eine Botschaft des Erbarmens und des Fortschritts an die Menschheit» zu richten. Für die Tiere bedeuteten die Stierkämpfe nichts weiter als Folter und Schmerz.

(z.T. aus: sueddeutsche.de - erschienen am 28.07.2010 um 12:32 Uhr )

Vielleicht entsinnt Ihr Euch:

Im März diesen Jahres fand in Madrid eine riesige Demo mit 20.000 Menschen unter dem Motto: "La tortura no es Cultura!" - "Folter ist keine Kultur!" statt. Aufgerufen zu dieser Demo hatten der Madrider Tierschutzbund, zu dem auch ALBA gehört, und andere 20 spanische Tierschutz- und Umweltorganisationen. Vertreten waren aber mindestens 50 Tierschutzvereine aus ganz Spanien. Noch nie hatte es eine so große Demo gegen den Stierkampf gegeben. 

Übrigens: unsere ALBA-Freunde und -Helfer in Spanien brachen natürlich in Jubel aus, als sie das Ergebnis der Abstimmung direkt im Fernsehen sahen.

Es ist zwar nur ein Teilerfolg - aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung!
 

Ein 1. wichtiger Schritt ist getan!!!
Das Parlament der spanischen Region Katalonien hat mit klarer Mehrheit ein Stierkampf-Verbot beschlossen.

Damit dürfen in der wohlhabenden Region im Nordosten Spaniens, in der zehn Prozent der insgesamt 46 Millionen Spanier leben, ab 2012 keine solchen Kämpfe mehr stattfinden, und in Barcelona wird die letzte noch verbliebene Stierkampfarena Kataloniens geschlossen.
Katalonien ist damit die erste Region auf dem spanischen Festland, die den umstrittenen Brauch verbietet. Auf den Kanarischen Inseln wurden Stierkämpfe bereits 1991 für illegal erklärt.
In Katalonien (7,4 Millionen Einwohner) gibt es nur wenige Stierkämpfe. Regelmäßige «Corridas» finden nur noch in der einzigen Arena in der Hauptstadt Barcelona statt. Das Verbot gilt aber als starkes Signal für den Rest des Landes. Die Anhänger des blutigen Spektakels wollen nun das Verfassungsgericht in Madrid anrufen.
Die Debatte im Parlament von Katalonien ging auf einen Antrag der Tierschutzinitiative Prou! (Es reicht!) zurück. Diese hatte Ende vergangenen Jahres 180 000 Unterschriften für ein Volksbegehren zur Abschaffung des Stierkampfes gesammelt.
In der Debatte hatte Prou!-Sprecherin Anna Mulà die Abgeordneten am Mittwoch aufgerufen, «eine Botschaft des Erbarmens und des Fortschritts an die Menschheit» zu richten. Für die Tiere bedeuteten die Stierkämpfe nichts weiter als Folter und Schmerz.
(z.T. aus: sueddeutsche.de - erschienen am 28.07.2010 um 12:32 Uhr )
Vielleicht entsinnt Ihr Euch:
Im März diesen Jahres fand in Madrid eine riesige Demo mit 20.000 Menschen unter dem Motto: "La tortura no es Cultura!" - "Folter ist keine Kultur!" statt. Aufgerufen zu dieser Demo hatten der Madrider Tierschutzbund, zu dem auch ALBA gehört, und andere 20 spanische Tierschutz- und Umweltorganisationen. Vertreten waren aber mindestens 50 Tierschutzvereine aus ganz Spanien. Noch nie hatte es eine so große Demo gegen den Stierkampf gegeben.
 

Was tun gegen Wespen

Es häufen sich in der letzten Zeit die Anfragen, was man tun kann, wenn man am Haus oder im Garten ein Wespennest hat. Für den Fall, dass das bei Euch ähnlich ist, hier im Anhang eine Internetadresse bei der alles wissenswerte steht. Fakt ist, dass Wespen geschützt sind und man Nester nicht einfach zerstören darf. Feuerwehr oder so ist der falsche Ansprechpartner. Es gibt Umsiedler. Im Zweifel bei der unteren Naturschutzbehörde vor Ort anrufen. Die Datenbank die im NABU-Text genannt ist ist uralt und es ist nicht sicher ob die überhaupt noch Gültigkeit hat.. 
http://www.nabu.de/ratgeber/wespen.pdf

Wichtigster Artikel der Woche: Erfolge gegen Tierfabriken
Unser Bericht über den geplanten Mega-Schlachthof in Wietze hat für heftige Reaktionen gesorgt, die oft von Hoffnungslosigkeit geprägt waren.

Um Ihnen Mut zu machen, weisen wir auf vier aktuelle Erfolge im Kampf gegen Tierfabriken hin, die verdeutlichen, dass sich der Einsatz gegen diese Anlagen vor dem Hintergrund steigender Erfolgschancen mehr und mehr lohnt. Auch Sie können helfen!
Klicken Sie auf das Bild, um mehr zu erfahren und mitzudiskutieren.
Tierschutztipp der Woche: Vertreiben Sie die CMA wieder zurück ins Jenseits (Fleischbedarf von Säuglingen)
Der Schrecken aller Tier- und Verbraucherschützer hat sich aus dem Jenseits zurückgemeldet.

Konkret geht es um eine von der CMA finanzierte Studie, die jetzt veröffentlicht wurde und die zum Schluss kommt, dass Säuglinge Fleisch bräuchten.

Leider wurde die Nachricht von den Medien unreflektiert übernommen, was Anlass für uns war, über die eklatanten Mängel der Studie zu berichten. Bitte leiten Sie den Artikel weiter!
Klicken Sie auf das Bild, um mehr zu erfahren & den Artikel zu verbreiten.
Feinkostunternehmen bewegen sich
Unsere Käfigfrei-Kampagne verläuft weiterhin erfolgreich. Inzwischen haben sich auch mehrere Saucen- und Feinkosthersteller verpflichtet, die Verwendung von Käfigeiern zu beenden.

Auch in den anderen Branchen haben sich unsere Positivlisten verlängert. Inzwischen wird z.B. sogar ein Unternehmen käfigfrei, das uns zunächst mit seinen Anwälten gedroht hatte.
Klicken Sie auf das Bild, um mehr zu erfahren.
Wir bringen Frühstück in die Schulen
Wir bringen den Kurzfilm »Frühstück« an Schulen, indem wir ihn hundertfach auf DVD an (Tierschutz-) LehrerInnen verteilen.

Der dreiminütige Film, den Sie auch auf unserer Webseite ansehen können, beleuchtet die Zustände in der tierquälerischen Massentierhaltung, ohne dabei auf Schockbilder zurückzugreifen.
Klicken Sie auf das Bild, um mehr zu erfahren und mitzudiskutieren.

Liebe Leser,
auf Grund meines Protestes habe ich von Amazon.de folgende Mitteilung bekommen: 

Guten Tag, Herr Mühlena, 

hier ist eine Nachricht von Amazon.de. 

Vielen Dank für Ihre E-Mail zu den Stopfleber-Angeboten externer Verkäufer auf der Amazon-Plattform. Wir können nachvollziehen, dass Ihnen diese Angelegenheit sehr wichtig ist. 

Amazons Ziel ist es, Kunden die größtmögliche Auswahl an Produkten zu bieten. Wir sind grundsätzlich der Meinung, dass Amazon – oder jeder andere Händler – nicht darüber entscheiden sollte, welche Produkte bzw. welche Inhalte von Kunden (nicht) erworben werden können, sofern diese legal erhältlich sind. 

Um unseren Kunden diese Auswahl bereit stellen zu können, ermöglichen wir es Verkäufern über unsere Marketplace Plattform auch solche Produkte zu verkaufen, die manche Kunden für diskussionswürdig halten mögen. Wir glauben, dass unsere Kunden selbst entscheiden sollten, welche Produkte sie für ethisch vertretbar halten und welche sie kaufen möchten. Die Listung diskussionswürdiger Produkte bedeutet dabei keinesfalls, dass Amazon oder unsere Mitarbeiter die Produkte gutheißen. 

Nur sind wir der Meinung, dass ein Händler für seine Kunden nicht die Grenze zwischen richtig und falsch ziehen sollte. 

Ich hoffe, ich konnte unsere Haltung hier ein wenig erläutern. Ihr Feedback ist uns wichtig - vielen Dank, dass Sie uns Ihre Meinung mitgeteilt haben. Auch wenn wir auf dieses Thema nicht weiter eingehen können, hoffen wir, dass Sie unser Angebot weiterhin nutzen. 

Freundliche Grüße 

Thomas Leher

Unser Ziel: das kundenfreundlichste Unternehmen der Welt zu sein. Ihr Feedback hilft uns dabei.

http://www.amazon.de

Ich glaube, einen Kommentar dazu kann man sich sparen!!!
Dieter Mühlena
 


Wichtigster Artikel der Woche: Ziegen-Massentierhaltung verhindert

8C6CD6A7F3C49D94C064@MKPCErfolg: Die geplante Ziegen-Massentierhaltung gegen die wir uns zusammen mit anderen Tierschützern eingesetzt haben, kann nicht gebaut werden.

Der Kreistag Holzminden ist unserer Aufforderung gefolgt, gegen die Teillöschung des Schutzgebietes zu stimmen, in dem die Ziegenställe gebaut werden sollten. Damit sind die Pläne zunächst vom Tisch.  

Klicken Sie auf das Bild, um mehr zu erfahren und mitzudiskutieren.


Tierschutztipp der Woche: Helfen Sie Tieren im 2. Halbjahr 2010 und darüber hinaus

D20F69DF905DA75CDFEE@MKPCIm ersten Halbjahr des Jahres konnten wir wieder viel für die sogenannten »Nutztiere erreichen.

Fest steht aber auch, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben und noch deutlich mehr Kampagnen starten müssen. Deshalb brauchen die Tiere Ihre Hilfe.

Lesen Sie, wie wir wichtige Erfolge in die Wege leiten konnten, mit welchen Strategien wir die tierquälerische Massentierhaltung bekämpfen und helfen Sie, schlimmes Tierleid zu beenden.

Klicken Sie auf das Bild, um mehr zu erfahren und um zu helfen.


Umweltsenatorin Lompscher setzt Zeichen

D547FB3669B7F44215EB@MKPCUnsere Hartnäckigkeit zum Thema »Wildtierverbot in Zirkussen« macht sich bezahlt: Berlins Umwelt- und Tierschutzsenatorin hat alle Bezirksbürgermeister aufgefordert, keine öffentlichen Flächen mehr an Zirkusse mit Wildtieren zu vergeben.

Damit ist ein wichtiges Zeichen gesetzt, das hoffentlich auch die bundespolitische Debatte beeinflusst.   

Klicken Sie auf das Bild, um mehr zu erfahren und mitzudiskutieren. 

 


Weitreichender Erfolg in Ohio

C59535853B16A4773F12@MKPCUnsere US-Kollegen können einen weitreichenden Erfolg vermelden: Im wichtigsten Agrarstaat der USA werden endlich nennenswerte Regelungen im Tierschutz eingeführt.

Lesen Sie in unserem Artikel, wie Tierschutzorganisationen die Agrarindustrie zu weitreichenden Zugeständnissen bewegen konnten.    

Klicken Sie auf das Bild, um mehr zu erfahren und mitzudiskutieren.

 


Tierkalender Juli 2010

18CD7DB588BC58716EA6@MKPCWie zu jedem Monatsanfang können Sie sich wieder kostenfrei unseren aktuellen Bildschirmhintergrund herunterladen.

Bemerkenswert finden wir, dass der Schafmutter trotz schwerwiegender Eingriffe nicht ihre Würde genommen werden konnte.   

 

Klicken Sie auf das Bild, um den Desktop-Hintergrund zu installieren.

Hunde an der Leine?!
… ich hab ja Verständnis! – aber …

ganz klar, daß auch unsere vierbeinigen Freunde Auslauf haben müssen – aber man sollte da schon Einiges beachten!
Es gibt Menschen, die vor freilaufenden Hunden einfach Angst haben, es gibt aber auch Hunde, die unnötig kläffen und somit Fußgänger und Radfahrer in Angst und Schrecken versetzen können!!!
Als Hundebesitzer sollte man darüber einmal nachdenken!!!
‘Der tut nichts‘, oder ‚der will bloß Spielen‘
sind einfach keine Argumente, Ängstliche Menschen zu beruhigen!!!
Dabei ist es Heute gar nicht einfach für einen Hundebesitzer, seinem Vierbeiner den Auslauf zu gönnen! Diverse Verbote machen das nicht einfach!
Daß man einen Hund nicht im Waldgelände (wegen der Wildtiere) frei laufen lassen darf, mag ja noch verständlich sein, daß man seinen Hund aber nicht einmal mehr über die Wiesen laufen lassen soll (Wegen evtl. Kot und wg. Spaziergängern) mag mancher Hundebesitzer einfach nicht einsehen!
Dabei wäre das Alles kein Problem, sofern der Hund so erzogen ist, daß er auf Zuruf oder Pfiff sofort reagiert und zu seinem Frauchen oder Herrchen sofort zurück kommt!
Hunde, die nicht so erzogen sind, darf man dann nur an einer langen Leine (mit Stop-Automatik) laufen lassen!
D.M.
 

Geier im Allgäu
… Gänsegeier kreisen häufiger im Oberallgäu…

NEIN! Gemeint ist nicht etwa unser ehemaliger Bürgermeister Eduard Geier, sondern die wirklich seltenen Raubvögel!
Die im Oberallgäu eigentlich seit ca. 150 Jahren ausgestorbenen Vögel kann man ab und zu auch wieder in den Oberstdorfer Bergen (und der umliegenden Region) beobachten.
Wurden in den vergangenen Jahren mal vereinzelt einzelne Vögel beobachtet, die vermutlich aus den Tiroler Gebieten herüber geflogen sind, so wurden in den vergangenen Wochen gleich vier dieser seltenen Raubvögel im Gebiet des Riedberger Horns gesichtet. Auch im Gebiet des Besler wurden sogar acht der Vögel beobachtet.
Woher sie kommen ist noch unklar, ob aus Tirol, oder aus dem ehem. Jugoslawien, andere Quellen berichten, die Vögel würden aus Spanien stammen.
Zumindest ist belegt, daß seit einigen Jahren diese seltenen Greifvögel vermehrt in den Allgäuer Alpen gesichtet wurden. Unklar ist aber auch, ob diese Raubvögel hier ein neues Zuhause finden und evtl. sogar nisten wollen.
Da bereits in der Vorzeit diese Greifvögel hier heimisch waren, wäre das nur eine Bereicherung der noch existierenden heimischen Wildbevölkerung!
Und - - - hoffentlich kommt nicht irgend so ein schießwütiger Jäger auf die Idee, diese Vögel abzuschießen – wie vor Jahrzehnten ein gewisser LEO, der als Adlerjäger in die Analen einging!!!
D.M.
 

Ay,Ay,Ay,Ay … mi Paraguay!!!
Un canto muy bueno!
Y un portero estupendo maravillosa!!!
Bravo Paraguayos!!!
Ich bin ja sonst gar nicht gehässig
J,
aber DAS freut mich:
Die Delphin~ und Walfleischfresser sind bei der Fußball-WM in Südafrika im Elfmeter-Schießen rausgeflogen!!!
JAPAN muß nach Hause fliegen!
Con mucho satisfacciòn -
Dieter Mühlena
 
Tötung gesunder Tigerbabys ist Verstoß gegen Ethik und Gesetz

Zur heutigen Verurteilung des Direktors des Magdeburger Zoos und drei seiner Mitarbeiter wegen der Tötung dreier Tigerbabys erklärt Undine Kurth, tierschutzpolitische Sprecherin und parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

Nun ist die Schuld erwiesen: Die Tötung gesunder Zootiere aus rein wirtschaftlichen Erwägungen ist unethisch und ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Weiteren Tötungen dieser Art ist mit diesem Richterspruch hoffentlich deutschlandweit ein Riegel vorgeschoben worden.

Zu Recht haben sich Tierfreunde und Tierschützer darüber empört, dass die Zoomitarbeiter das Todesurteil über drei Tigerbabys verhängten, weil diese nicht "reinrassig" waren.
Das deutsche Tierschutzrecht gestattet die Tötung von Tieren nur bei Vorliegen eines "vernünftigen Grundes". Das ein Zuchtziel nicht erreicht wurde, ist kein Grund, gesunde Tigerbabys zu töten. Es wäre Aufgabe der Zooverwaltung gewesen, seine Verantwortung wahrzunehmen und nach Alternativen für die Haltung der kleinen Tiger zu suchen.
Die Bevölkerung Magdeburgs, Sachsen-Anhalts und ganz Deutschlands hätte den Zoo dabei sicherlich unterstützt.

Ich bin dankbar, dass Tierschutzorganisationen Zivilcourage bewiesen und Strafanzeige gestellt haben, und ich bin froh, dass die Staatsanwaltschaft Magdeburg dieser - allerdings erst nach Aufforderung durch die Generalstaatsanwaltschaft Naumburg - ernsthaft nachgegangen ist.

Der Magdeburger Zoo sollte nun Konsequenzen ziehen, unter anderem auch bei der Besetzung seiner angeblichen "Ethikkommission", die die Tötung der Tigerbabys billigte.
 

Das Walfangverbot bleibt bestehen

Der umstrittene Kompromissvorschlag, der den kommerziellen Walfang erlaubt hätte, ist gescheitert! Das Walfangverbot bleibt bestehen!

Ich danke allen Pro Wildlife-Unterstützern, die gegen die Wiederaufnahme des Walfangs protestierten und unseren erfolgreichen Kampf für die Wale möglich gemacht haben!

Ich bin sehr erleichtert: Der faule Kompromiss, der Japan, Island und Norwegen den Fang von 1.400 Walen pro Jahr, einschließlich der Jagd auf bedrohte Arten und im Wal-Schutzgebiet erlaubt hätte, ist vom Tisch. Das ist ein Grund zum Feiern!

Allerdings bleibt noch viel zu tun, um einen dauerhaften Schutz der Wale zu erreichen: Schon im kommenden Jahr soll weiter verhandelt werden, denn noch immer setzen sich Japan, Norwegen und Island über das Walfangverbot hinweg. Die Schadstoffbelastung der Meere und Fischernetze fordern zusätzliche Opfer. Unser Ziel ist, dass sich die internationale Staatengemeinschaft zukünftig auf den Schutz der Wale verpflichtet, anstatt die Freigabe des Walfangs zu diskutieren!

>> Lesen Sie hier unser Fazit zur Walfangkonferenz
>> Live Bericht von der Walfangtagung
>> Unterstützen Sie unseren Kampf für die Wale mit Ihrer Spende

Liebe Leser/innen,
vor Allem Japan ist der Haupttreiber um das Walfangverbot zu lockern!
Ganz abgesehen davon, daß sich Japan schon seit Beginn des Fangverbotes über dieses hinwegsetzt – angeblich zu wissenschaftlichen Zwecken, was vollkommen absurd ist!!!
Die Japaner fangen die Wale und auch Delphine und bedrohte Thunfisch-Arten, um sie zu Sushi und anderen Gerichten zu verarbeiten!!!
Ich kann nur noch einmal meinen Apell wiederholen: Boykottiert
 A L L E  japanischen Erzeugnisse, boykottiert japanische Restaurants, kauft und verzehrt keine SUSHI!!! – oder wollt ihr selber auch das Fleisch von Delphinen, Walen und bedrohten Thunfischarten essen????? (Natürlich werden hier in Deutschland Sushi und andere Fischgerichte in japanischen Restaurants unter Phantasienamen und nicht als Wal~, Delphin~ oder Thunfisch angeboten (sofern überhaupt deklariert wird).
Vielleicht sollte man mal das Gesundheitsministerium anregen, japanische Restaurants und ihre Produkte viel schärfer zu kontrollieren!!!
Dieter Mühlena

 

Wie gefährlich sind Insektenstiche?

Für die meisten Menschen sind Insektenstiche nur unangenehm und lästig. Gefährlich werden die Stiche dann, wenn ein Mensch allergisch gegen das Insektengift ist, oder aber, wenn ein Stich in Mund oder Rachen erfolgt.
Im Moment ist es noch zu kalt für die Insekten, aber zum Wochenende soll es ja wieder warm werden und dann sind auch Bienen, Wespen und Mücken wieder unterwegs.
Unter dem folgenden Link finden Sie wissenswertes zu den stechenden Insekten und wie Sie sich selber am Besten verhalten sollten: 

LINK
unter diesem link können sich Tierfreunde über drei wichtige Urteile zum Tierschutz informieren. Diese Urteile waren schon lange überfällig und nur durch die hartnäckigkeit der Tierschützer konnten sie erreicht werden.
Ich hoffe, daß sich möglichst viele Tierschützer auf diese Urteile berufen, wenn sie selber vor Gericht ihre Rechte durchsetzen wollen.
D.M.
 

Isnyer Storchennachwuchs
… wegen Kälte und Nässe verstorben …

Zwei Storchenjunge, die vor einigen Wochen in dem Nest auf dem Isnyer Rathaus (Westallgäu) geschlüpft waren, haben die Kälte und die Nässe der vergangenen Wochen leider nicht überlebt.
Das Storchen-Elternpaar, daß bereits seit vielen Jahren in Isny lebt und brütet, wurde bereits seit Ende April, nachdem die Jungen geschlüpft waren, beobachtet worden.
Ende Mai waren die beiden Jungen beringt worden, damit man sie später hätte identifizieren können. Leider haben die beiden Jungstörche nicht überlebt. Ob es zu einem zweiten Gelege kommen könnte, darüber sind sich die Experten nicht einig.
Sofern aber das Wetter nicht besser wird, könnte eine evtl. zweite Brut ein identisches Schicksal erleben.
Wir haben momentan eine Tagestemperatur von höchstens bis zu 10° C. und das Mitten im Juni!!!
D.M.

 

Liebe Tierfreundinnen, liebe Tierfreunde,

aus aktuellem Anlass möchten wir Sie mit unten angefügtem Schreiben unserer befreundeten Initiative „pro iure animalis“ auf die Reform des Landesjagdgesetzes in Rheinland-Pfalz aufmerksam machen. Sofern Sie entsprechende Möglichkeiten besitzen, wären wir Ihnen für eine weitere Verbreitung und Beteiligung am Protestschreiben an die Landesregierung sehr dankbar.

Des Weiteren möchten wir Sie darauf hinweisen, dass wir unserer Internetseite www.animalalliance.eu  aus technischen Gründen vorübergehend leider keine aktuellen Meldungen hinzufügen können. Durch die zeitliche Distanz zur letzten Nachricht kann unglücklicherweise der Eindruck einer Inaktivität unseres Bündnisses erweckt werden, was jedoch selbstverständlich nicht zutrifft. Unser Webmaster ist über die Probleme informiert, sodass wir mit einer baldigen Behebung und Vervollständigung der noch nicht online verfügbaren Inhalte rechnen. Für alle Unannehmlichkeiten möchten wir uns bei Ihnen entschuldigen und stehen für Ihre Anfragen per E-Mail jederzeit gerne zur Verfügung.

Es grüßt Sie herzlich
Ihre Gisela Mutke mit dem gesamten AnimalAlliance-Team

Ein heikles Thema
… Bundesrepublik verurteilt …

Man kann es auch mit der Liberalität übertreiben!
Der Europäische Gerichtshof hat die Bundesrepublik Deutschland wegen Folter verurteilt, weil Polizeibeamte einen Schwerstverbrecher angedroht hatten, ihn zu Foltern.
Das ist aber nie geschehen!!!
Trotzdem wurden die Beamten, die das Leben eines Kindes retten wollten verurteilt – meiner Meinung nach hätten sie das Bundesverdienstkreuz verdient!!!
Schwerstverbrecher wie Mörder,Vergewaltiger, Tiermörder, Tierquäler usw. sind keine Menschen!!!
Sie haben sich selber außerhalb der menschlichen Gemeinschaft gestellt und gehören ganz einfach viel, viel härter bestraft, als in unseren Gesetzen vorgesehen ist!
Diese Kreaturen oder Unmenschen sollten entweder (wie in den USA oder anderen Ländern üblich Hingerichtet werden oder ihr Leben lang an Ketten gefesselt im Steinbruch arbeiten!!!
Die Polizeibeamten, deren zu milde Bestrafung auch vom Gericht kritisiert wurde, wollten einem kleinen Jungen das Leben retten!!!
Es kotzt mich an, wenn sogenannte Rechtsanwälte solche Schwerverbrecher vor einer gerechten (noch viel zu milden) Strafe bewahren wollen!!!
Diese sogenannten Rechtsanwälte sind meiner Meinung nach nicht besser als die Täter!!!
Diesen Leuten gehört die Lizenz entzogen!!!Das Gleiche gilt für Tiermörder oder Tierschänder!!!
Doch leider werden die fast nie gefaßt!!!
Es ist ganz einfach ein Unding in unserem Strafgesetzbuch, das Tiere immer noch als eine Sache betrachtet werden – und die ‘Ermittlungen‘ in einem solchen Fall kaum verfolgt werden!
Unsere Polizei verdient ja auch mehr an ‘Knöllchen‘ für Falschparker!!! Das ist wichtiger, als das Leben von Tieren!!!
Horst Köhler hat Recht gehabt, vom Posten eines Bundespräsidenten zurück zu treten!
Hier bei uns liegt so Vieles im Argen – da möchte ich auch kein Bundespräsident sein!
Aber unsere Abgeordneten haben ja sowieso nur ein Ziel (egal von welcher Partei) – die Erhöhung ihrer eigenen Diäten!!!
Volksvertreter??? - Das ich nicht lache!!!
Würden wir in Süd oder Mittelamerika leben – diese ‘Volksvertreter‘ wären schon längst einer Revolution zum Opfer gefallen!!!
Die sollte man alle in einen Sack stecken und mit dem Knüppel drauf hauen – einen ‘verkehrten‘ könnte man gar nicht treffen!!!
Dieter Mühlena
Prinzenstraße 27
87561 Oberstdorf/Allg.
 

Umweltkatastrophe?!
… jein! …
Es ist mehr als eine Umweltkatastrophe – doch diese Katastrophe wurde nicht durch die Natur ausgelöst, diese Katastrophe geschah durch Menchenhand!!!
Und das Alles nur wegen Habgierigheit!!!
Der Ölmulti BP hat aus lauter Habgierigkeit eklatante Verstöße gegen die Sicherheit begangen und hat darüber hinaus auch noch die US-Regierung belogen, um an die Konzession für das Bohren im Golf von Mexico zu kommen!!!
Zwar hat Niemand mit einem solchen Unglück gerechnet – aber hätte BP entsprechende Sicherheitsventile (Die nur einige 100 $ gekostet hätten) eingebaut, wäre diese Umweltkatastrophe nicht  geschehen!!!
Selbst, wenn es gelingen sollte, das Bohrloch zu verstopfen – es ist – wie man jetzt weiß – viel mehr Öl ausgetreten, als ursprünglich angegeben!!!
Bis jetzt sind schon hunderte am Öl verendete Vögel an Land gespült worden – wieviele werden da noch folgen??
Und wiviele andere Meeresbewohner werden an dieser Ölpest zugrunde gehen???
Nicht nur Fische, sondern auch Schildkröten,Delphine und  auch Wale sind schon verendet!
Ganz abgesehen davon, daß auch die Küstenregionen über Monate(Jahre?) hinaus verdreckt sind und auch hier u.A. Mangrovenwälder akut  bedroht sind!!!
Für all das ist der Konzern BP verantwortlich und es ist nicht damit getan, daß BP für die Schäden auskommen muß!!!
Die  Schäden an der Tierwelt sind hier nicht mit bedacht, lediglich die Schäden, die durch Räumungsarbeiten entfallen!
Der Schaden an der Tierwelt ist mehr als dramatisch – aber dafür wird BP nicht zur Rechenschaft gezogen!!!

BOYKOTTAUFRUFF

An Alle Tierliebhaber der Welt:
             Bitte, bitte, bitte – kauft nie mehr in euerm Leben Kraftstoff an einer BP – Tankstelle!!!

Bitte leitet diesen Boykottaufruf

 an Alle Eure Bekannten und Freunde weiter, damit Diese es auch weiter verbreiten können!

Nur, wenn überall dieser Boykott durchgezogen wird, wird dieser Konzern vielleicht einmal lernen, mit der Umwelt sorgsamer umzugehen!
Dieter Mühlena

Weltvogelpark Walsrode
… 192 Flamingokinder …

Das ist die größte Flamingokolonie in einem europäischem Zoo.
Recht farblos sind die Küken, wenn sie geschlupft sind! Das rosarote Federkleid entwickelt sich erst später! Lediglich die Schnäbel,die Beine und die Füße haben schon eine Färbung.
Erst Nach und Nach ändern die Jungtiere ihre Färbung. Das ist bedingt durch die Carotinoide, die durch das Futter aufgenommen und in Pigmente umgewandelt werden.
Wie eine Tierparkmitarbeiterin meinte, gehören die Flamingos zu den beliebtesten Vögeln im Park.
Die Vogelpark-Ranger, wie sich die Angestellten nennen, geben den Besuchern gerne Auskunft über Tiere – aber auch über die Pflanzen, die dort wachsen!
Die Küken sind nun nicht das Ergebnis der bisher 29 köpfigen Flamingoschar, sie stammen aus dem belgischem Zuchtzentrum in Zutendaal mit dem der Vogelpark zusammenarbeitet.
Das natürliche Verbreitungsgebiet der rosa Flamingos (Phoenicopterus ruber roseus) erstreckt sich über Südeuropa (Frankreich, Spanien)  und über Nordafrika,  in den nahen Osten und bis nach Indien.
 

Teporingos
… Mexikos wildes Vulkankaninchen in Gefahr…

Diese wilden mexikanischen Vulkankaninchen fressen Gras, Wurzen und Körner und sie selbst werden von Raubvögeln, Luchsen und Füchsen gejagt und verzehrt.
Doch auch der Mensch weiß einen Kaninchenbraten zu schätzen. Nun leben die Teporingos in einem Gebiet zwischen 2500 und 4000 Metern auf den ausgedehnten Flächen der Vulkane Popocatépetl, Iztaccíhuatl und Ajusco, die früher den Indios heilig waren. Aus dem Grund waren sie in früheren Jahrhunderten relativ geschützt und es fielen immer nur einige dem Raubwild zum Opfer.
Erst durch die Abholzung der Wälder, die hierzulande bis auf fast 4000 Metern Höhe wachsen, und das Vordringen der Viehherden in diese Gebiete, die dem Teporingo den Lebensraum nehmen und ihn regelrecht zertrampeln.
Wie der Direktor des Zoos in Chapultepec (Wo der habsburgersche Kaiser Maximilian erschossen wurde), Gerardo Tapia-Hervert Calderón, sagt: "Sie sind in größter Gefahr", wegen der Ausdehnung der Stadt wird der ohnehin begrenzte Lebensraum der Teporingos immer mehr eingeschränkt." Deshalb wurden die Tiere vor mehreren Jahren in ein Schutzprogramm aufgenommen. Im Zoo von Chapultepec werden inzwischen 170 Vulkankaninchen gehalten, nur 20 davon sind für die Besucher zu sehen. Die anderen dienen der Erhaltung der Art und sollen das tun, was allgemein von Kaninchen erwartet wird: sie sollen sich vermehren, damit sie oder ihre Nachfahren eines Tages wieder in geschützten Gebieten rund um die Vulkane ausgewildert werden können. Geplant sind weitere Kolonien von Vulkankaninchen in anderen Zoos.
Vom Überleben der zwischen 20 und 30 Zentimeter langen Teporingos könnten in einer fernen Zukunft die mexikanischen Wölfe profitieren, wenn sie eines Tages nach Zentralmexiko zurückkehren sollten. "Der mexikanische Wolf war praktisch ausgerottet", berichtet ein mexicanischer Biologe. "Die letzten Exemplare wurden eingefangen und überlebten im Zoo." Jetzt werden dank eines gemeinsamen Programms mit den USA die ersten Wölfe auf der texanischen Seite der Grenze ausgewildert. Später, wenn genügend Nachwuchs herangewachsen ist, sollen die Wölfe dann auch wieder in Mexiko ausgewildert werden.


US-Armee will Schweine und Ziegen verletzen und töten

Liebe TierfreundInnen,

das US-Militär plant, im Rahmen seiner Sanitätsausbildung in der Oberpfalz Schweine und Ziegen zu verletzen und zu töten. Zwischenzeitliche Berichte, dass davon abgesehen werden soll, haben sich leider als falsch erwiesen.

Fordern Sie mit uns zusammen das US-Militär auf, von seinen Plänen abzurücken und auf tierfreie Ausbildungsmethoden zurückzugreifen. Der modernsten Armee der Welt sollte das möglich sein.

Klicken Sie auf das Bild, um zu protestieren.

 

Rettet die Wale!!!
... Es ist einfach nicht zu glauben!!! …
Da stecken sicher wieder die verfl… Japaner dahinter!!!
Obwohl die Wale immer noch vom Aussterben bedroht sind und wobei die immerstärker werdende Verschmutzung der Meere (siehe Ölplattform im Golf von Mexico hinzukommen und natürlich auch die Erderwärmung) hat eine Walfangkommission jetzt einen FALEN  Kompromißvorschlag vorgelegt.
Dagegen müssen wir uns wehren, denn sonst sind es nicht nur Japan, Norwegen und Island, die seit Jahren das Walfangverbot mißachten (weil die Sch… Japaner unbedingt Walfleisch für ihre Sushi´s brauchen – darum auch wieder einmal mein Boykottaufruf gegen die Japaner! Kauft keine japanischen Autos, kauft keine Japanische Elektronik und meidet Japanische Restaurants!
Hier zu dem Aufruf der entsprechende links, bitte macht Alle mit und stimmt gegen diesen Vorschlag der Walfangkommission! Sonst haben wir noch mehr Länder, die sich des Walfangs betätigen und das würde das Ende dieser Tiere bedeuten!!!
Dieter Mühlena

Liebe Freundinnen und Freunde,

Die internationale Walfangkommission hat gerade einen Vorschlag veröffentlicht, der die Jagd auf Wale zu kommerziellen Zwecken erstmals seit 24 Jahren wieder erlaubt.

Staaten entscheiden jetzt über ihre Position -- und beachten dabei die Reaktion der Öffentlichkeit. Neuseeland bezeichnet die Bestimmungen, die unter anderem eine Quote für die Jagd auf gefährdete Finnwale beinhaltet, als "provozierend", "schockierend" und "inakzeptabel". Doch Gerüchten zufolge neigen einige Schlüsselstaaten dazu, den Vorschlag abzunicken. Diese müssen jetzt von uns hören!

Avaaz startet diese Petition, damit wir unseren Regierungen deutlich machen, dass die Wale geschützt werden müssen -- nicht gejagt, getötet und verkauft. Wir werden sie an die Delegierten der Internationalen Walfangkommission senden -- für alle 100 000 Stimmen aufs Neue. Unterzeichnen Sie jetzt und gewinnen Sie Freunde und Familie für diese Aktion: LINK



Seit Jahrzehnten widersetzt sich ein starker internationaler Konsens dem Walfang -- doch genauso lange haben Japan, Norwegen und Island die Jagd fortgesetzt und dabei das weltweite Verbot ignoriert. Dabei machen sie von einem Schlupfloch Gebrauch und behaupten ihre Expeditionen seien für "wissenschaftliche Zwecke". Jetzt könnte diese Haltung auch noch belohnt werden, denn ein "Kompromissvorschlag" würde den Walfang wieder legalisieren.

Schlimmer noch, der Prozess wird von einer ganzen Reihe von Ländern scharf beobachtet -- von denen Viele die Absicht haben, eigene Walfang-Programme zu starten, sobald der Vorschlag angenommen ist. Wenn Japan, Norwegen und Island Wale jagen und ihr Fleisch verkaufen, werden sich andere fragen, "warum nicht wir"?

Die Wale brauchen unsere Hilfe -- schon wieder. Folgen Sie dem Link und leiten Sie die Petition weiter um der Legalisierung des kommerziellen Walfangs entgegenzutreten: Link

Es ist gerade einmal 40 Jahre her, dass viele Arten der großen Meeressäuger an der Schwelle zur Ausrottung standen. Dank einer weltweiten Bürgerbewegung, wurde die Jagd auf Wale im Jahr 1986 verboten. Das Erreichen dieses Entschlusses gilt noch heute als einer der größten Triumphe der Umweltschutzbewegung.

Doch noch immer sind die Tiere einer Fülle von Gefahren ausgesetzt: Neben den Harpunen der Walfänger sind es auch noch der Klimawandel, die Zerstörung der Lebensräume durch Überfischung und Verschmutzung und die Gefahr durch Netze anderer Fangflotten. Die Wiederaufnahme des gewerblichen Walfangs wäre verheerend für diese überaus intelligente und dem Menschen in vielen Dingen so ähnliche Spezies. Wir dürfen diesen Schritt in die Vergangenheit nicht machen.

Voller Hoffnung,

Ben, Ricken, Paula, Iain, David, Luis, und das gesamte Avaaz Team

Weiterführende Informationen:

IWC: Kommerzieller Walfang soll wieder legal werden: LINK

Ein blutiger Kompromiss: LINK

Kommerzielle Waljagd soll wieder erlaubt werden: LINK

Hintergrund zum internatiolanen Walfang Moratorium 1986: LINK

Der aktuelle Entwurf des IWC Kompromissvorschlages: LINK
 

Rumänien plant Massentötung von Straßenhunden!

Tierschützer laufen Sturm gegen neuen Gesetzentwurf

Hattersheim/Berlin/Much, 06.05.2010 (profact) - Seit Tagen beschäftigt ein umstrittener Gesetzentwurf zum Umgang mit Straßenhunden die rumänische Öffentlichkeit. Tierschützer sprechen von einer neuen Dimension der Gewalt, mit der Politiker das Straßenhundeproblem in den Griff bekommen wollen.

Wie aus Kreisen rumänischer Abgeordneter zu hören ist, soll eine großflächige Tötung der Straßenhunde im ganzen Land vorgesehen sein. Das Füttern herrenloser Tiere werde verboten. Aufgegriffenen Hunden drohe bereits nach sieben Tagen der Tod. Beginnen soll die geplante Fang- und Tötungsaktion in der Hauptstadt Bukarest, in der nach Schätzungen fast 40.000 herrenlose Hunde leben. Danach werde die Maßnahme auf das gesamte Land ausgeweitet.

Wie Carmen Arsene von der Nationalen Tierschutzvereinigung Rumäniens mitteilt, sind dieses Mal unterschiedslos alle Hunde betroffen: junge, alte, gesunde, kranke, verletzte, aggressive oder sanfte. Ebenso vielfältig wären die Tötungsmethoden. Sie erinnert an grausame Aktionen aus naher Vergangenheit: "Die Behörden haben das Erschlagen, Vergiften, Strangulieren und Erschießen der Tiere zugelassen und einkalkuliert, dass die gefangenen Hunde in den Tötungsstationen jämmerlich an Hunger, Beißereien und Verletzungen verendet sind", so die gebürtige Rumänin. Es sei bekannt, dass einige Städte Kopfprämien von 25 Euro pro getötetem und "als Müll" entsorgtem Hund zahlen würden.

Gesetz wird blockiert

Vor zwei Jahren hat der Senat einen Gesetzentwurf angenommen, der das Töten der Straßenhunde verbot und die Kastration als Mittel der Wahl zur Populationsreduzierung vorschrieb. "Dieser Entwurf Nr.912 wird bis heute vom Komitee für öffentliche Verwaltung und ökologisches Gleichgewicht der Abgeordnetenkammer blockiert", erklärt Carmen Arsene. In diesem Vakuum habe der Präfekt von Bukarest den neuen Gesetzentwurf vorgelegt, der anders als der bisherige Entwurf die Vernichtung der im Land lebenden Straßenhunde fordere und Massentötungen legalisiere.

Dass die Bevölkerung ein schärferes Vorgehen gegen Straßenhunde ablehnt, zeigt laut Arsene eine Meinungsforschung der eResearch Corp. Das Ergebnis belege, dass 70 Prozent der befragten rumänischen Bürger gegen die Euthanasie der Hunde sind und sich für die Kastration als beste Lösung aussprechen. 74 Prozent lehnen die geplante Änderung ab, der zufolge sogar Menschen bestraft werden sollen, die in der Nähe ihrer Wohnung Straßenhunde füttern, damit sie nicht verhungern. Erstaunlicherweise würden die Zeitungen nicht über diese aktuelle Umfrage berichten, obwohl sie ihnen vorliege. "Sie drucken weiter tendenziöse Artikel über die Gefahr von Straßenhunden", hat Carmen Arsene beobachtet.

Rumänische Tierschützer setzen auf massiven internationalen Protest, der die Abgeordneten von der Effizienz des Konzepts "Kastration und Wiederauswilderung" überzeugen könnte als der einzigen Lösung zur Reduzierung der Zahl der Hunde.

Der bmt, TASSO und der Europäische Tier- und Naturschutz (ETN) protestieren bei den rumänischen Verantwortlichen und werden prüfen, ob die vorgesehene Massentötung von Hunden gegen europäisches Recht verstößt.

Infos und Protestmöglichkeiten unter
www.bmt-auslandstierschutz.de
www.tasso.de
www.etn-ev.de

Über TASSO e.V.:

TASSO e.V. gehört zu den führenden Tierschutzorganisationen in Europa und arbeitet in Deutschland mit allen Tierschutzvereinen und mit 97 Prozent der deutschen Tierärzte zusammen. Der Verein unterstützt regelmäßig Tierheime unter anderem bei kostenaufwändigen Projekten und setzt sich mit Rat und Tat für alle Belange des Tierschutzes ein. Zu den wichtigsten Aufgaben von TASSO gehört seit über 26 Jahren das Registrieren und Rückvermitteln von Haustieren. Durch die Kombination modernster Computer- und Telekommunikationstechnik, der größten Datenbank für Haustiere in Europa (insgesamt über 4,6 Millionen Tiere), einem engmaschigen, weltweiten Informationsnetz und die Anbindung an PETMAXX.com, die internationale Meta-Suchmaschine für Transponder, werden jährlich mehr als 50.000 Tiere an ihre Besitzer zurückvermittelt. Trotz der umfassenden, an jedem Tag des Jahres rund um die Uhr zur Verfügung stehenden Leistungen arbeitet TASSO ohne jegliche Kosten für Tierbesitzer, Tierheime und Tierärzte. Das verdankt TASSO allein den Spenden großzügiger Tierfreunde, aus denen sich der Verein finanziert.

Adresse:

TASSO e.V.
Frankfurter Str. 20
65795 Hattersheim
Tel.: 06190 - 93 73 00
Fax: 06190 - 93 74 00
E-Mail: info@tasso.net
Web: www.tasso.net

 

Kärnten will Bären ansiedeln
… sind die Österreicher tierfreundlicher als wir Deutschen (Bayern)??? …

Zwar bin ich kein Allgäuer und ja nicht einmal ein Bayer, lebe aber (gebürtiger Flensburger) seit über 35 Jahren im Allgäu.
Bei dieser Meldung mußte ich wieder an den Braunbären BRUNO denken, der auf Druck der Bevölkerung, vor Allem aber auf Druck der Jägerschaft, nachdem er  ‘illegal‘  nach Bayern eingewandert war, entgegen der Entrüstung eines Großteils der Bevölkerung doch abgeschossen wurde!
Diese Meldung fand ich heute im Internet:
Kärnten will ein Projekt zur Wiederansiedlung von Bären starten. Beim "Bärengipfel" wurde über eine mögliche Übersiedlung einiger Tiere nach Österreich gesprochen, da in Slowenien Bären zum Abschuss freigegeben wurden.

Und hier der link zu dem ganzen Artikel (den wir aus urheberrechtlichen Gründen nicht veröffentlichen dürfen): http://kaernten.orf.at/stories/440321/
Dieter Mühlena

 

Das Tierschutzliga-Dorf Groß Döbbern plant für Samstag, den 08. Mai 2010 einen „Tag der offenen Tür“. Von 12.00 bis 17.00 Uhr öffnen wir unsere Tore, um interessierte Menschen auf unser Tierheim, dessen Bewohner und unsere Arbeit aufmerksam zu machen.
An diesem Tag haben Besucher die Möglichkeit unser Tierheim, die Hunde- und Katzenhäuser zu besichtigen. Es wird ein kleines Showprogramm geben. Unsere Azubis stellen ihre Lieblingshunde vor und zeigen, was diese schon im Tierheim gelernt haben. Außerdem gibt die Rettungshundestaffel und ein Hundesportverein kleine Kostproben ihres Könnens. An einem Infostand und im Gespräch mit unseren Tierpflegern können sich Besucher über unsere Vereinsarbeit und die Tiere informieren. Auch unsere kleinen Gäste kommen auf ihre Kosten, denn neben einer Mal- und Bastelstraße, sorgen witzige Geschicklichkeitstests und kleine Gewinnspiele für Spaß und Spannung.
Derzeit ist unser Tierheim mit 100 Hunden und fast 300 Katzen voll belegt. Leider wurden in letzter Zeit besonders viele ältere Tiere im Tierheim abgegeben, auf die wir Besucher gerne besondern aufmerksam machen möchten. So wünschen sich auch der kleine, 10jährige Rüde Barny, sowie die 9 jährige Mischlingshündin Shiva, die erst kürzlich im Tierheim abgegeben wurden, an diesem Tag eine neue Familie zu finden. Wir hoffen durch den „Tag der offenen Tür“ viele Menschen anzusprechen, sich ein Tier aus dem Tierheim nach Hause zu holen.
Noch in diesem Jahr müssen wir einen Teil der vorhandenen Hundeaußenanlage sanieren, da die Gitterteile inzwischen so marode sind, dass sich die Hunde an den scharfkantigen Ecken verletzten können. Zum Tag der offenen Tür möchten wir daher um Spenden für die Sanierung bitten.

 

Vogelsterben
… auch die Spatzen sterben aus …

Es ist allerhöchste Zeit geboten, dem Vogelsterben Einhalt zu gebieten.
Der Mensch ist dafür verantwortlich, daß immer mehr Vogelarten aussterben! Also müssen auch wir Menschen, die sich zu den Tierfreunden zählen, Sorge dafür tragen, daß dem Vogelsterben ein Einhalt geboten wird!
Selbst die Spatzen, die früher Massenweise auftraten, stehen schon jetzt auf der Vorwarnliste für bedrohte Arten!!!
Gründe dafür sind mancherlei – zum Einem der Einsatz von Giften in Gärten und auf den Feldern, zum Zweiten mangelnde Brutmöglichkeiten in den Städten, weil einfach die Hohlräume in denen sie nisten könnten, fehlen!
In beiden Fällen aber können Vogelliebhaber eine gewisse Abhilfe schaffen!
Zum Einen: durch das Aufhängen von Nistkästen – für die diesjährige Population ist es bereits zu spät – aber Sie sollten trotzdem, auch jetzt noch Nistkästen anbringen, sofern Sie die Möglichkeit dazu haben!!!
Die Vögel brauchen eine gewisse Zeit, sich daran zu gewöhnen! Zunächst ist bei ihnen das Mißtrauen, erst nach einiger Zeit wird die Neugierde geweckt und sie sind bereit, einen derartigen Nistkasten zu beziehen.
Wenn Sie Nistkästen kaufen, achten Sie bitte darauf, daß das Dach oder der Boden aufklappbar sind, damit Sie im HERBST, nach der letzten Brut – Spatzen, aber auch andere Vögel brüten mehrfach im Jahr! – diese Nistkästen säubern können, damit eventuelles Ungeziefer (Zecken usw.) vernichtet werden können!
Eine Desinfektion ist nicht nötig! Leeren Sie bitte das alte Nest aus (z.B. in die Bio-Tonne) und spülen sie den Nistkasten (AM Besten in der Badewanne) mit möglichst heißem Wasser! Danach austrocknen lassen und wieder aufhängen!
Viele Vogelarten benutzen solche Nistkästen auch im Winter, um vor Schnee und Frost (in den Nächten) geschützt zu sein!
Zum Zweiten: Im Gegensatz zu herkömmlicher Meinung – füttern Sie nicht erst im Winter!!!
Füttern Sie auch das übrige Jahr über – aber, wenn sie Füttern, dann konsequent!
Im Winter langt es, wenn man das normale ‚Streufutter‘ (Körner) den Vögeln anbietet. Denn fast alle bei uns verbleibenden Arten, kommen im Winter damit aus – zuzüglich sollten Sie aber auch noch Meisenknödel aufhängen, denn diese bedürfen einen gewissen tierischen Fettgehalt in der Nahrung!
Meisenknödel können sie auch im Frühjahr während der Brutzeit anbieten.
Im Futterhäuschen sollten sie dann aber nicht nur das Körnerfutter anbieten, sondern dazu (gemischt) ein ‘Aufzuchtfutter‘ für Wildvögel, welches auch (getrocknete) tierische Produkte enthält (Zoofachgeschäft oder über´s Internet erhältlich). Möglichst – auch mit untermischen (z.B. für Amseln, Drosseln usw.) ungeschwefelte Rosinen, Cranberries oder andere Trockenfrüchte (Äpfel, Birnen) KEINE Steinfrüchte, wie (Kirschen, Pflaumen usw.!)
Daß Vögel nur im Winter gefüttert werden sollen, ist durch die bereits o.a. Begebenheiten, durch die durch den Menschen geschaffenen Umstände, inzwischen überholt und FALSCH!
Nur dadurch, daß wir Vogelfreunde uns das ganze Jahr über um unsere gefiederten Freunde kümmern, können wir mithelfen, das Aussterben einiger Vogelarten zu verhindern!
Wir selber haben direkt vor unserem Haus in einer Fichtenhecke gleich zwei Spatzenschwärme (in der inzwischen auch zwei (bald drei) von uns aufgezogene Spatzen ihr Heim gefunden haben) und es ist wundervoll zu beobachten, wie sie sich ihr Futter holen. Vor Allem, wenn die Jungen Flügge sind und dann zu Dutzenden neben und übereinander im Futterhäuschen sich um die Körnchen streiten!
Dieter Mühlena
 

Kupfer will Wolf in Jagdrecht aufnehmen

(ddp-lsc). Umweltminister Frank Kupfer (CDU) will den Wolf in das Jagdrecht aufnehmen. Ein Abschuss von Wölfen bleibe aber aufgrund der kleinen Population «grundsätzlich ausgeschlossen», sagte Kupfer am Samstag auf dem Landesjägertag in Freital. Ausnahmen würden auch künftig nur mit Genehmigung der Naturschutzbehörden in Abstimmung mit dem Ministerium bei einzelnen auffälligen Tieren möglich sein. Mit der Aufnahme der geschützten Tierart in das Jagdrecht will Kupfer[Foto]einer Forderung des Landesjagdverbandes nachkommen.  

Kupfer betonte, dass sich am Schutzstatus des Wolfes nichts ändern werde. Er verwies auch auf andere geschützte Arten wie Luchs, Fischotter und zahlreiche Greifvögel, die zwar im Jagdrecht erfasst, aber auf keinen Fall gejagt werden dürften. Für eine Bejagung sei die Zahl der Wölfe mit derzeit maximal 110 Tieren, darunter 35 bis 40 in Sachsen, in der deutsch-westpolnischen Population «wesentlich zu klein». 

Die Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht sei aber auch an Bedingungen geknüpft, sagte Kupfer. Auf die Jäger kämen in erster Linie Verpflichtungen zu. So sollten sie in das Monitoring eingebunden werden, bei der Meldung über das Vorkommen von Wölfen und bei der Begutachtung von Wildtierrissen. Zur Unterstützung des bisherigen Wolfsmanagements sollten mindestens fünf Jäger pro Landkreis fortgebildet werden. Zudem müsse ein Teil der Jagdabgaben für Projekte zum Schutz der Wölfe bereitgestellt werden.

(ddp)

Kommentar:
Das hört sich ja gut an, aber wie Wirklichkeitsnah ist dieser Vorschlag – Als ich diesen Artikel las, mußte sofort an den Braunbären ‘Bruno‘ denken, der ja auch sehr schnell zum ‘Problembären‘ hochgestuft und abgeknallt wurde!
Wann wird das mit dem ersten Wolf passieren? Ganz abgesehen davon, daß ja auch schon Wölfe illegal abgeknallt worden sind – und wer verfügt denn über entsprechende Langwaffen? In erster Linie ja wohl die Jäger! Zwar soll es auch heute noch in einigen Regionen Wilderer geben, aber die dürften im Vergleich zu der Anzahl von Jägern wohl kaum noch in´s Gewicht fallen! Oder???
Im Prinzip ist es ja anscheinend eine klar formulierte Sache, daß nicht nur die Wölfe, sondern auch andere Wildtiere  - die zwar alle schon unter´s Naturschutzgesetz fallen, auch in´s Jagdrecht aufgenommen werden – sofern es denn unbedingt dabei belassen wird, daß diese Tiere nicht gejagt werden dürfen und das sogar ein Teil der Jagdabgaben für erforderliche Schutzmaßnahmen bereitgestellt werden sollen.
Wie es dann in der Praxis aussehen wird, werden wir sicher erfahren.
Dieter Mühlena
 

Tierschutzliga sagt Danke!

Für diese tolle Spendenaktion, die der Tierschutzliga 1000€ einbrachte

TASSO: Bundesweite Registrierungspflicht von Haustieren würde
Tierheime jährlich um 28 Millionen Euro entlasten

 
Wenn jeder Hund und jede Katze mit einem Transponder-Chip ausgestattet und bei TASSO registriert wäre, könnten deutsche Tierheime jährlich rund 28 Millionen Euro an Unterbringungskosten einsparen. So Philip McCreight, Leiter der auf die kostenlose Registrierung und Rückvermittlung von Haustieren spezialisierten Tierschutzorganisation TASSO e.V.
Der Experte rechnet vor: Ein Tierheim kalkuliert zwölf Euro pro Tag für die Unterbringung eines Fundtieres, das im Schnitt 15 Tage im Tierheim verbringt, da der Besitzer sich erst dann meldet oder identifiziert werden kann. Wäre das Tier mit einem Transponder-Chip ausgestattet und bei TASSO registriert, könne die Rückvermittlung sofort beginnen, das Heim spare somit pro Tier 180 Euro. "Da TASSO jedes Jahr mehr als 50.000 Haustiere meist innerhalb weniger Stunden zurückvermittelt, ergibt dies bei den Tierheimen schon jetzt eine Kostenentlastung von hochgerechnet über neun Millionen Euro", sagt McCreight.
Allerdings sei nur etwa ein Drittel aller in Deutschland lebenden Hunde und Katzen bei TASSO erfasst, knapp neun Millionen liefen immer noch ohne Registrierung herum. "Unser Service ist für alle Beteiligten kostenlos", argumentiert McCreight. "Deshalb sollte die Politik hier ein Exempel statuieren, das sowohl für Tierhalter als auch für Tierheime nur Vorteile bringt: Die bundesweite Registrierungspflicht." Erste Gespräche mit verantwortlichen Politikern habe es bereits gegeben: "Zumindest hier in Hessen steht man unseren Vorschlägen offen gegenüber."
Tierquälerische Hundehaltung in Thüringen aufgedeckt*

*Untertitel: 30 Schäferhunde in Industriehalle eingepfercht /
Veterinär bleibt untätig*


Erfurt / Gerlingen, 29. März 2010 – Der Tierrechtsorganisation PETA
Deutschland e. V. wurden verdeckt aufgenommene Videoaufnahmen
zugespielt. Sie zeigen ca. 30 Schäferhunde, die in einer alten
Industriehalle in Erfurt-Gispersleben dahinvegetieren. PETA reagierte
vergangene Woche mit einer symbolischen Besetzung des Geländes. Nun
erstattet die Tierrechtsorganisation Anzeige wegen Verstoßes gegen das
Tierschutzgesetz und die Tierschutz-Hundeverordnung und fordert
rechtliche Konsequenzen.

„Die Aufnahmen sind erschreckend“, so Kampagnenleiter Stefan Bröckling
von PETA Deutschland e. V. „Das Leid der Tiere ist den Haltern
offensichtlich egal, es geht nur um Profit.“ Auf den verdeckt
aufgenommenen Videoaufnahmen sind deutliche Verstöße gegen die
Tierschutz-Hundeverordnung zu sehen: Die Schäferhunde sind in Zwinger
eingesperrt, die teilweise zu klein sind. Ihnen wird jeder soziale
Kontakt verwehrt; sie erfahren weder Zuneigung noch Aufmerksamkeit.
Die Tierschutz-Hundeverordnung schreibt vor, dass Hunde die
Möglichkeit haben müssen, nach draußen zu sehen, wenn Zwinger in
geschlossenen Räumen stehen – dies ist in der Erfurter Anlage nicht
der Fall. Alle Wassernäpfe sind zum Zeitpunkt der Aufnahmen leer.
Mindestens ein Hund hat noch nicht einmal Sichtkontakt zu den anderen
Tieren. Die Hunde wirken allesamt vernachlässigt, sind verängstigt.
PETA spricht sich generell gegen die Zwingerhaltung aus; in diesem
speziellen Fall wurden jedoch noch nicht einmal minimale Vorschriften
eingehalten. Nach Erhalt der erschreckenden Aufnahmen besetzte PETA am
23. März 2010 mit ca. 15 Personen symbolisch die Zufahrt des Geländes.
Der zuständige Veterinär weigerte sich jedoch zu kommen: „Ich stürme
doch keine Tierhaltung, die ich schon vor langer Zeit zugelassen
habe.“ Die Erfurter Hundehaltung ist in Deutschland laut PETA kein
Einzelfall. Der internationale Hundehandel boomt und auch bei
deutschen Züchtern werden oftmals Hündinnen als „Gebärmaschinen“
benutzt. Haltung, Transport und Zucht der Tiere bleiben meist im
Verborgenen, die Behörden reagieren nicht. Deswegen fordert PETA ein
Heimtierschutzgesetz von der Bundesregierung. Weitere Informationen
erhalten Sie unter www.peta.de/heimtierschutzgesetz 
kostenlose  Protestpostkarten können unter info@peta.de 
bestellt werden.

*_Interviewkontakt_*_:_ Stefan Bröckling, Tel. 07156 / 17828-31, Mobil  0172 / 2433544, _StefanB@peta.de 

*_Weitere Informationen_*: www.peta.de/erfurthunde 
Druckfähige Fotos_*:
http://www.fotos.peta.de/categories.php?cat_id=61
*_Videomaterial auf Anfrage!_*


Tierschutztipp der Woche: Setzen Sie sich für die Versuchstiere in der EU ein - nur noch 3 Tage Zeit!

ende News 1.5.2010