News 29.04.2010

Vogelsterben
… auch die Spatzen sterben aus …

Es ist allerhöchste Zeit geboten, dem Vogelsterben Einhalt zu gebieten.
Der Mensch ist dafür verantwortlich, daß immer mehr Vogelarten aussterben! Also müssen auch wir Menschen, die sich zu den Tierfreunden zählen, Sorge dafür tragen, daß dem Vogelsterben ein Einhalt geboten wird!
Selbst die Spatzen, die früher Massenweise auftraten, stehen schon jetzt auf der Vorwarnliste für bedrohte Arten!!!
Gründe dafür sind mancherlei – zum Einem der Einsatz von Giften in Gärten und auf den Feldern, zum Zweiten mangelnde Brutmöglichkeiten in den Städten, weil einfach die Hohlräume in denen sie nisten könnten, fehlen!
In beiden Fällen aber können Vogelliebhaber eine gewisse Abhilfe schaffen!
Zum Einen: durch das Aufhängen von Nistkästen – für die diesjährige Population ist es bereits zu spät – aber Sie sollten trotzdem, auch jetzt noch Nistkästen anbringen, sofern Sie die Möglichkeit dazu haben!!!
Die Vögel brauchen eine gewisse Zeit, sich daran zu gewöhnen! Zunächst ist bei ihnen das Mißtrauen, erst nach einiger Zeit wird die Neugierde geweckt und sie sind bereit, einen derartigen Nistkasten zu beziehen.
Wenn Sie Nistkästen kaufen, achten Sie bitte darauf, daß das Dach oder der Boden aufklappbar sind, damit Sie im HERBST, nach der letzten Brut – Spatzen, aber auch andere Vögel brüten mehrfach im Jahr! – diese Nistkästen säubern können, damit eventuelles Ungeziefer (Zecken usw.) vernichtet werden können!
Eine Desinfektion ist nicht nötig! Leeren Sie bitte das alte Nest aus (z.B. in die Bio-Tonne) und spülen sie den Nistkasten (AM Besten in der Badewanne) mit möglichst heißem Wasser! Danach austrocknen lassen und wieder aufhängen!
Viele Vogelarten benutzen solche Nistkästen auch im Winter, um vor Schnee und Frost (in den Nächten) geschützt zu sein!
Zum Zweiten: Im Gegensatz zu herkömmlicher Meinung – füttern Sie nicht erst im Winter!!!
Füttern Sie auch das übrige Jahr über – aber, wenn sie Füttern, dann konsequent!
Im Winter langt es, wenn man das normale ‚Streufutter‘ (Körner) den Vögeln anbietet. Denn fast alle bei uns verbleibenden Arten, kommen im Winter damit aus – zuzüglich sollten Sie aber auch noch Meisenknödel aufhängen, denn diese bedürfen einen gewissen tierischen Fettgehalt in der Nahrung!
Meisenknödel können sie auch im Frühjahr während der Brutzeit anbieten.
Im Futterhäuschen sollten sie dann aber nicht nur das Körnerfutter anbieten, sondern dazu (gemischt) ein ‘Aufzuchtfutter‘ für Wildvögel, welches auch (getrocknete) tierische Produkte enthält (Zoofachgeschäft oder über´s Internet erhältlich). Möglichst – auch mit untermischen (z.B. für Amseln, Drosseln usw.) ungeschwefelte Rosinen, Cranberries oder andere Trockenfrüchte (Äpfel, Birnen) KEINE Steinfrüchte, wie (Kirschen, Pflaumen usw.!)
Daß Vögel nur im Winter gefüttert werden sollen, ist durch die bereits o.a. Begebenheiten, durch die durch den Menschen geschaffenen Umstände, inzwischen überholt und FALSCH!
Nur dadurch, daß wir Vogelfreunde uns das ganze Jahr über um unsere gefiederten Freunde kümmern, können wir mithelfen, das Aussterben einiger Vogelarten zu verhindern!
Wir selber haben direkt vor unserem Haus in einer Fichtenhecke gleich zwei Spatzenschwärme (in der inzwischen auch zwei (bald drei) von uns aufgezogene Spatzen ihr Heim gefunden haben) und es ist wundervoll zu beobachten, wie sie sich ihr Futter holen. Vor Allem, wenn die Jungen Flügge sind und dann zu Dutzenden neben und übereinander im Futterhäuschen sich um die Körnchen streiten!
Dieter Mühlena
 

Kupfer will Wolf in Jagdrecht aufnehmen

(ddp-lsc). Umweltminister Frank Kupfer (CDU) will den Wolf in das Jagdrecht aufnehmen. Ein Abschuss von Wölfen bleibe aber aufgrund der kleinen Population «grundsätzlich ausgeschlossen», sagte Kupfer am Samstag auf dem Landesjägertag in Freital. Ausnahmen würden auch künftig nur mit Genehmigung der Naturschutzbehörden in Abstimmung mit dem Ministerium bei einzelnen auffälligen Tieren möglich sein. Mit der Aufnahme der geschützten Tierart in das Jagdrecht will Kupfer[Foto]einer Forderung des Landesjagdverbandes nachkommen.  

Kupfer betonte, dass sich am Schutzstatus des Wolfes nichts ändern werde. Er verwies auch auf andere geschützte Arten wie Luchs, Fischotter und zahlreiche Greifvögel, die zwar im Jagdrecht erfasst, aber auf keinen Fall gejagt werden dürften. Für eine Bejagung sei die Zahl der Wölfe mit derzeit maximal 110 Tieren, darunter 35 bis 40 in Sachsen, in der deutsch-westpolnischen Population «wesentlich zu klein». 

Die Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht sei aber auch an Bedingungen geknüpft, sagte Kupfer. Auf die Jäger kämen in erster Linie Verpflichtungen zu. So sollten sie in das Monitoring eingebunden werden, bei der Meldung über das Vorkommen von Wölfen und bei der Begutachtung von Wildtierrissen. Zur Unterstützung des bisherigen Wolfsmanagements sollten mindestens fünf Jäger pro Landkreis fortgebildet werden. Zudem müsse ein Teil der Jagdabgaben für Projekte zum Schutz der Wölfe bereitgestellt werden.

(ddp)

Kommentar:
Das hört sich ja gut an, aber wie Wirklichkeitsnah ist dieser Vorschlag – Als ich diesen Artikel las, mußte sofort an den Braunbären ‘Bruno‘ denken, der ja auch sehr schnell zum ‘Problembären‘ hochgestuft und abgeknallt wurde!
Wann wird das mit dem ersten Wolf passieren? Ganz abgesehen davon, daß ja auch schon Wölfe illegal abgeknallt worden sind – und wer verfügt denn über entsprechende Langwaffen? In erster Linie ja wohl die Jäger! Zwar soll es auch heute noch in einigen Regionen Wilderer geben, aber die dürften im Vergleich zu der Anzahl von Jägern wohl kaum noch in´s Gewicht fallen! Oder???
Im Prinzip ist es ja anscheinend eine klar formulierte Sache, daß nicht nur die Wölfe, sondern auch andere Wildtiere  - die zwar alle schon unter´s Naturschutzgesetz fallen, auch in´s Jagdrecht aufgenommen werden – sofern es denn unbedingt dabei belassen wird, daß diese Tiere nicht gejagt werden dürfen und das sogar ein Teil der Jagdabgaben für erforderliche Schutzmaßnahmen bereitgestellt werden sollen.
Wie es dann in der Praxis aussehen wird, werden wir sicher erfahren.
Dieter Mühlena
 

Tierschutzliga sagt Danke!

Für diese tolle Spendenaktion, die der Tierschutzliga 1000€ einbrachte

TASSO: Bundesweite Registrierungspflicht von Haustieren würde
Tierheime jährlich um 28 Millionen Euro entlasten

 
Wenn jeder Hund und jede Katze mit einem Transponder-Chip ausgestattet und bei TASSO registriert wäre, könnten deutsche Tierheime jährlich rund 28 Millionen Euro an Unterbringungskosten einsparen. So Philip McCreight, Leiter der auf die kostenlose Registrierung und Rückvermittlung von Haustieren spezialisierten Tierschutzorganisation TASSO e.V.
Der Experte rechnet vor: Ein Tierheim kalkuliert zwölf Euro pro Tag für die Unterbringung eines Fundtieres, das im Schnitt 15 Tage im Tierheim verbringt, da der Besitzer sich erst dann meldet oder identifiziert werden kann. Wäre das Tier mit einem Transponder-Chip ausgestattet und bei TASSO registriert, könne die Rückvermittlung sofort beginnen, das Heim spare somit pro Tier 180 Euro. "Da TASSO jedes Jahr mehr als 50.000 Haustiere meist innerhalb weniger Stunden zurückvermittelt, ergibt dies bei den Tierheimen schon jetzt eine Kostenentlastung von hochgerechnet über neun Millionen Euro", sagt McCreight.
Allerdings sei nur etwa ein Drittel aller in Deutschland lebenden Hunde und Katzen bei TASSO erfasst, knapp neun Millionen liefen immer noch ohne Registrierung herum. "Unser Service ist für alle Beteiligten kostenlos", argumentiert McCreight. "Deshalb sollte die Politik hier ein Exempel statuieren, das sowohl für Tierhalter als auch für Tierheime nur Vorteile bringt: Die bundesweite Registrierungspflicht." Erste Gespräche mit verantwortlichen Politikern habe es bereits gegeben: "Zumindest hier in Hessen steht man unseren Vorschlägen offen gegenüber."
Tierquälerische Hundehaltung in Thüringen aufgedeckt*

*Untertitel: 30 Schäferhunde in Industriehalle eingepfercht /
Veterinär bleibt untätig*


Erfurt / Gerlingen, 29. März 2010 – Der Tierrechtsorganisation PETA
Deutschland e. V. wurden verdeckt aufgenommene Videoaufnahmen
zugespielt. Sie zeigen ca. 30 Schäferhunde, die in einer alten
Industriehalle in Erfurt-Gispersleben dahinvegetieren. PETA reagierte
vergangene Woche mit einer symbolischen Besetzung des Geländes. Nun
erstattet die Tierrechtsorganisation Anzeige wegen Verstoßes gegen das
Tierschutzgesetz und die Tierschutz-Hundeverordnung und fordert
rechtliche Konsequenzen.

„Die Aufnahmen sind erschreckend“, so Kampagnenleiter Stefan Bröckling
von PETA Deutschland e. V. „Das Leid der Tiere ist den Haltern
offensichtlich egal, es geht nur um Profit.“ Auf den verdeckt
aufgenommenen Videoaufnahmen sind deutliche Verstöße gegen die
Tierschutz-Hundeverordnung zu sehen: Die Schäferhunde sind in Zwinger
eingesperrt, die teilweise zu klein sind. Ihnen wird jeder soziale
Kontakt verwehrt; sie erfahren weder Zuneigung noch Aufmerksamkeit.
Die Tierschutz-Hundeverordnung schreibt vor, dass Hunde die
Möglichkeit haben müssen, nach draußen zu sehen, wenn Zwinger in
geschlossenen Räumen stehen – dies ist in der Erfurter Anlage nicht
der Fall. Alle Wassernäpfe sind zum Zeitpunkt der Aufnahmen leer.
Mindestens ein Hund hat noch nicht einmal Sichtkontakt zu den anderen
Tieren. Die Hunde wirken allesamt vernachlässigt, sind verängstigt.
PETA spricht sich generell gegen die Zwingerhaltung aus; in diesem
speziellen Fall wurden jedoch noch nicht einmal minimale Vorschriften
eingehalten. Nach Erhalt der erschreckenden Aufnahmen besetzte PETA am
23. März 2010 mit ca. 15 Personen symbolisch die Zufahrt des Geländes.
Der zuständige Veterinär weigerte sich jedoch zu kommen: „Ich stürme
doch keine Tierhaltung, die ich schon vor langer Zeit zugelassen
habe.“ Die Erfurter Hundehaltung ist in Deutschland laut PETA kein
Einzelfall. Der internationale Hundehandel boomt und auch bei
deutschen Züchtern werden oftmals Hündinnen als „Gebärmaschinen“
benutzt. Haltung, Transport und Zucht der Tiere bleiben meist im
Verborgenen, die Behörden reagieren nicht. Deswegen fordert PETA ein
Heimtierschutzgesetz von der Bundesregierung. Weitere Informationen
erhalten Sie unter www.peta.de/heimtierschutzgesetz 
kostenlose  Protestpostkarten können unter info@peta.de 
bestellt werden.

*_Interviewkontakt_*_:_ Stefan Bröckling, Tel. 07156 / 17828-31, Mobil  0172 / 2433544, _StefanB@peta.de 

*_Weitere Informationen_*: www.peta.de/erfurthunde 
Druckfähige Fotos_*:
http://www.fotos.peta.de/categories.php?cat_id=61
*_Videomaterial auf Anfrage!_*

Bestandsrückgang im Wattenmeer
…Zugvogelarten bedroht …

Mehr als 50% von 33 untersuchten Zugvogelarten haben in den vergangenen 20 Jahren an Bestand abgenommen! Außer dem seltenen Seeregenpfeifer sind auch Austernfischer, Knutt und Brandgans davon betroffen. Der Bestand ging bei einigen Arten um bis zu 50 % zurück!
Das sind allarmierende Zahlen!!!
Ganz offensichtlich ist auch hier die Geldgier der Menschen einer der Faktoren, warum das Wattenmeer nicht besser geschützt wird! Was nutzt es, wenn Teile des Wattenmeeres zu Nationalparks ernannt wurden, wenn man nicht in der Lage ist, diese Gebiete entsprechend zu schützen!
Leider ist es so, daß einige skrupellose Menschen aus reiner Profitgier immer wieder die Natur schädigen und keine Rücksicht auf Tier und Pflanzenwelt nehmen und sich auch nicht darum kümmern, wie kommende Generationen mit der zerstörten Umwelt leben müssen – sofern mann dann überhaupt noch auf diesem Planeten leben kann!!!
Hier geht es zum Artikel: http://de.news.yahoo.com/17/20100316/tsc-nabu-warnt-vor-rueckgang-der-bestaen-e24321a_1.html

Dieter Mühlena

Endlich einmal eine erfreuliche Meldung!
Über 2600 Steinadler in den Alpen…

Wobei – und das ist betrüblich die Steinadler in den Bayerischen Alpen den geringsten Nachwuchs aufweisen. Woran das liegt ist nicht genau bekannt, aber bei uns in Bayern zieht ein Steinadlerpaar theoretisch nur alle drei Jahre ein Junges auf.
Wieviele Steinadler hier bei uns in Oberstdorf leben, ist mir nicht genau bekannt, aber im vergangenen Jahr habe ich mindestens zwei Paare und auch Jungvögel beobachten können.
Bereits im Januar haben die Steinadler mit der Balz begonnen und Ende März werden die Eier gelegt, wobei es in den allermeisten Fällen bei einem Ei pro Paar bleibt.
Hier der Bericht der Nationalpark Verwaltung Berchtesgaden:
http://de.news.yahoo.com/17/20100305/tsc-ueber-2600-steinadler-in-den-alpen-e24321a_1.html
und hier noch ein Bericht über Steinadler in Bayern:

http://www.lfu.bayern.de/natur/fachinformationen/artenhilfsprogramm_steinadler/ergebnisse/index.htm
Dieter Mühlena
 

Stolze Mama
… Nachwuchs bei den Berliner Elefanten …

Am 15.03.2010 wurde Dimas geboren und schon vier Tage später hatten die Zoobesucher die Gelegenheit, den kleinen tapsigen Kerl zu bewundern. Das Asiatische Elefantenbaby war schon bei der Geburt mit 94 Zentimetern und 134 Kilogramm ein ganz schön schwerer Junge. Das männliche Tier war das bisher schwerste der 16 Elefantenbabys, die seit 1998 im Tierpark im Ostteil Berlins zur Welt kamen.
Mit Dimas wurde die Elefantenkuh Cynthia (15) zum zweiten Mal Mutter. Vater ist der Elefantenbulle Ankhor aus Myanmar (früher als Birma oder Burma bekannt). Mit Dimas Geburt wurde er zum 9. Mal Vater.
Der Berliner Tierpark, im Osten der Stadt gelegen, züchtet schon seit 1998 sowohl Asiatische Elefanten (mit den kleinen Ohren), als auch afrikanische Elefanten (mit den großen Ohren). Insgesamt kamen seit dem in Berlin 16 Elefantenbabys zur Welt! Das Asiatische Elefantenbaby war schon bei der Geburt mit 94 Zentimetern und 134 Kilogramm ein ganz schön schwerer Junge. Das männliche Tier war das bisher schwerste der 16 Elefantenbabys, die seit 1998 im Tierpark im Ostteil Berlins zur Welt kamen.
Dieter Mühlena

 

ende news 25.3.2010
Tierversuche müssen ersetzt werden. Bis dies erreicht werden kann, müssen sie zumindest ethischen Standards und hohen Anforderungen an den Tierschutz genügen. Die EU-Kommission hatte daher den Entwurf einer neuen EU-weit gültigen Tierversuchsrichtlinie vorgelegt – mit zahlreichen guten Ansatzpunkten und Verbesserungen. Im Laufe des Verfahrens wurde der Richtlinienentwurf jedoch immer weiter verschlechtert und der Tierschutzgedanke maßgeblich geschwächt. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit haben Verhandlungsführer aus Kommission, Europa-Parlament und Rat wichtige Punkte, wie die ethische Bewertung von Tierversuchen oder den verpflichtenden Einsatz von Alternativmethoden, gestrichen. Auch die Bundesregierung hat sich für eine Verschlechterung des Tierschutzes eingesetzt und sich zum Beispiel für weitergehende Forschung an Menschenaffen und gegen ein Verbot von Versuchen mit schweren, lang anhaltenden Schmerzen ausgesprochen.

Besonders gravierend ist darüber hinaus ein neu eingefügter Artikel, der es den EU-Mitgliedsstaaten untersagt, bessere Tierschutzregelungen auf nationaler Ebene zu erlassen.

Wir Grüne haben einen Antrag in den Bundestag eingebracht, um diese Entwicklungen zu stoppen. Parallel zur Abstimmung im Ausschuss wird am Mittwoch, den 24. März, ab 8.30 Uhr eine Demonstration vor dem Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags in Berlin stattfinden. 

Tierversuche

2. März 2010

cc creative commons / lucashermann, flickr.com

EU-Tierversuchsrichtlinie unzureichend

Jährlich leiden in der EU rund zwölf Millionen Tiere bei Tierversuchen. Tendenz steigend und Verbesserungen sind nicht in Sicht. Denn der jetzt vorliegende Entwurf der EU-Tierversuchsrichtlinie genügt dem Tierschutz nicht. mehr

Artenschutz

22. März 2010

Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten in Gefahr

Noch bis Donnerstag wird in Katar um die Zukunft des Artenschutzes gerungen. Die traurige Wahrheit zeigt sich schon jetzt: Nicht das Schicksal vieler bedrohter Tier- und Pflanzenarten steht im Vordergrund, sondern die Wirtschaftsinteressen weniger Staaten. Eine Katastrophe, nicht nur für den afrikanischen Elefanten, die Eisbären und den Roten Thunfisch. mehr

Walschutz

3. März 2010

Wal

Walfangquoten nicht zustimmen!

Deutschland ist im Begriff, seine bisherige klare Position für den Walschutz innerhalb der Internationalen Walfangkommission aufzugeben. Das wurde bei der heutigen Agrarausschusssitzung deutlich. mehr

Ernährung

18. März 2010

Klonfleisch? Nein danke!

Die EU-Kommission und der EU-Ministerrat wollen die Einfuhr von Fleisch von Nachkommen geklonter Tiere zulassen. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen – das EU-Parlament muss dem Vorschlag zustimmen. Grüne setzen sich für ein Verbot ein. Selbst wenn für Menschen bisher keine direkten Gefahren durch den Verzehr von Klonfleisch nachgewiesen sind – schon aus Respekt vor den Tieren darf das Klonen nicht zur Selbstverständlichkeit werden. mehr

Tierversuche

22. März 2010

EU-Biozid-Verordnung

Eine überarbeitet EU-Biozid-Verordnung soll den Schutz der Umwelt, der Verbraucher und der Tiere verbessern. Dem trägt der jetzt vorliegende Entwurf jedoch nicht ausreichend Rechnung. Wir haben einen Entschließungsantrag eingebracht, der am 24. März, im Ausschuss behandelt wird. mehr

Meeresschutz

4. März 2010

cc creative commons / Hühnerauge, flickr.com

Koalition enttäuscht beim Meeresschutz

In einem hektischen Antrag zum Schutz des Wattenmeeres vergisst die Koalition die wichtigsten Aspekte – und befürchtet stattdessen "Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten Deutschlands". Wir meinen: Der Schutz des Wattenmeeres hört nicht an der Grenze des Nationalparks auf. mehr

 

Wichtigster Artikel der Woche: Kleingruppenhaltung undercover (inkl. Video)

Wer sich bislang ein Bild von neuen »Kleingruppen«-Käfigen machen wollte, war auf Foto- und Videomaterial angewiesen, über das die Käfiglobby die Kontrolle hatte.

Jetzt hat Vier Pfoten die ersten Undercover-Bilder dieser Haltungsform veröffentlicht, was wesentlich dazu beitragen wird, dass die öffentliche Diskussion über die neuen Käfige objektiver wird.   

Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren und mitzudiskutieren.


Tierschutztipp der Woche: Setzen Sie sich für die Versuchstiere in der EU ein - nur noch 3 Tage Zeit!

Auf Europaebene droht eine katastrophale Tierversuchsrichtlinie, und wir haben nur noch drei Tage Zeit, die Bundestagsabgeordneten zu überzeugen, sich für drastische Verbesserungen einzusetzen.

Unterzeichnen Sie unseren Protest, und bitten Sie alle Freunde und Verwandte, sich anzuschließen!

Am Mittwochmorgen findet außerdem eine
Demo vor dem Verbraucherausschuss statt - Details finden Sie auf der Protestseite.
               

Klicken Sie hier, um zum Protest zu gelangen.

               


Erfolg: Schwerin führt fleischfreien Freitag ein

Auf unsere Anregung hin hat die Oberbürgermeisterin von Schwerin den Freitag zum fleischfreien Wochentag ernannt.

In der Kantine der Stadtverwaltung werden freitags nun keine Fleischgerichte mehr angeboten.

 

Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren und mitzudiskutieren.

 


Schulklasse sammelt für Tiere

Die sechste Klasse des Scharnhorstgymnasiums in Hildesheim hat im Rahmen Ihres Kurses »Werte und Normen« eine Spendenaktion für uns gestartet.

Wir freuen uns über die Unterstützung und über das Engagement der SchülerInnen. Lesen Sie auf unserer Webseite einen kurzen Bericht.

 

Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren und mitzudiskutieren.

 


Weltwassertag - jeden Tag baden und trotzdem sparen

Zum morgigen Weltwassertag betonen wir in unserer Pressemitteilung, dass jeder auf bislang noch unübliche Art dazu beitragen kann, große Mengen Trinkwasser einzusparen.

Dabei gehen wir auch darauf ein, dass Umweltschutzorganisationen den größten Wasserverschwender (Fleisch) in ihren Spartipps leider meistens ignorieren.

 

Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren und mitzudiskutieren.

 

Kormorane
… sollen die Fischer sie wieder abknallen dürfen? …
Es ist nicht zu glauben, aber die deutschen Fischereiverbände haben es doch tatsächlich geschafft, daß wegen ihrer Profitgier wieder einmal von der Bundesregierung überprüft werden soll, ob die Fischer die Kormorane, die Europaweit durch die europäische Vogelschutzrichtlinie geschützt sind, hier bei uns wieder abknallen dürfen!
1. Ist der Bestand der Kormorane in vielen Teilen unseres Landes eh rückläufig!
2. Verstößt das vehement gegen das Europäische Recht!
Wir Alle sollten uns mit dem Naturschutzbund (NABU) solidarisch erklären und sollten vehement für den Schutz der Kormorane einstehen.
Außerdem sollten wir Alle bei der Umweltministerin des Landes Baden Württemberg Tanja Gönner gegen die Kormoranverordnung protestieren!

Postanschrift
NABU
10108 Berlin

Hausanschrift
NABU
Charitéstraße 3
10117 Berlin
Tel. 030.284 984 - 0 | Fax - 20 00
NABU@NABU.de

Webseite mit Kontaktaufnahme zur Umweltministerin:

 http://www.tanja-goenner.de/kontakt-service.html

und hier geht es zu dem entsprechenden Artikel:
http://de.news.yahoo.com/17/20100319/tsc-naturschutzverbaende-bieten-kompromi-e24321a_1.html

Es sollten aber auch direkt an den Bundesminister für Umwelt, Herrn Norbert Roettgen entsprechende Eingaben gemacht werden:
http://www.norbert-roettgen.de/component/option,com_contact/Itemid,3/
Ich bitte um Entschuldigung, daß ich keine direkt vorvormulierten e-mails zur Verfügung stellen kann. Dafür fehlt mir das technische Know How – aber ich glaube, daß ich mit den Links, wie man die entsprechenden Personen erreichen kann, schon die erforderlichen Voraussetzungen geschaffen habe, so daß Ihnen die größte Mühe bereits abgenommen wurde.Jetzt liegt es nur noch an Ihnen, eine e-mail auszufüllen und abzuschicken.
Der Text könnte so aussehen:
An NABU:
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich möchte mich mit Ihnen in Bezug auf die Kormoranverordnung solidarisch erklären.
Auch ich protestiere ganz erheblich gegen den Abschuß der Kormorane, der nur auf Grund der Profitgier der Fischereigesellschaften und ihrer Mitglieder beruht und vehement gegen das geltende europäische Naturschutzgesetz verstößt!!!
U.U. bin ich bereit, zusammen mit dem NABU, diese Angelegenheit vor den europäischen Gerichtshof zu bringen, um ein evtl. gegen die europäischen Gesetze verstoßendes deutsches Gesetz rückgängig zu machen!
M.f.G.

Eine e-mail an die Ministerin für Umwelt in Baden Württemberg oder(auch) an den Bundesminister, könnte so aussehen:
Sehr geehrte Frau Ministerin /sehr geehrter Herr Minister.
Auf Grund des Artikels des NABU protestiere ich ganz erheblich gegen die Freigabe zum Abschuß der Kormorane durch die Mitglieder der Fischerei-Gesellschaften!
Diese geplante Änderung des deutschen Naturschutzgesetzes verstößt eklatant gegen europäisches Recht!
Sollte die Änderung zu Gunsten der profitgierigen Fischereigesellschaften erfolgen, bin ich bereit, zusammen mit dem NABU gegen diese Gesetzesänderung vor dem europäischen Gerichtshof zu klagen!
M.f.G.

Ich hoffe, daß Viele von Euch sich dieser Kampagne anschließen werden!
Dieter Mühlena

Artenschutzkonferenz in Doha
… Japan stellt sich Quer! …

Wieder einmal die verfluchten Japaner!!!
Ich kann nur immer wieder dazu aufrufen: Boykottiert Japanische Waren! Egal ob Autos, elektronische Geräte oder Sushi! Und geht nicht mehr in japanische Restaurants!
In japanischen Restaurants (auch hier in Deutschland) werden sowohl Walfleisch, als auch das Fleisch des Blauflossen-Thunfischs verarbeitet! In Sushi sowieso!!!
Der Zwergstaat Monaco hat einen Antrag eingebracht, wonach der Blauflossen-Thunfisch in die Liste der bedrohten Tierarten aufgenommen werden soll – und sofort haben die Japaner dagegen protestiert!
Am 13. März 2010 begann die Artenschutzkonferenz und dauert noch bis zum 26. März.
Ob dabei etwas herauskommt, ist noch fraglich! Aber mit einem weltweiten Boykott japanischer Waren könnte man vielleicht etwas erreichen! Japanische Waren sollten von den Regierungen der ganzen Welt mit Strafzöllen belegt werden, bis sich die Japaner dem Tierschutz unterwerfen!!!
Hier geht es zum Artikel: http://de.news.yahoo.com/2/20100313/tsc-artenschutzkonferenz-in-doha-eroeffn-c2ff8aa_2.html
Dieter Mühlena

 

Kinderförderung zu Lasten des Naturschutzes???
… Politiker aus Sachen fordern Beendigung der Wolfsprojekte …

Sicher kann man – gerade in Zeiten der knappen Kassen – sich darüber streiten, wo das wenige Geld, das zur Verfügung steht, sinnvoller verwendet wird.
Ganz und gar nicht sinnvoll erscheint mir aber die Einsparung am verkehrten Ende!
Sicher sollen auch Kinder gefördert werden und zwar, so gut es geht!
Aber es dürften sich doch auch wohl noch andere Geld-Quellen auftun, um sowohl das Eine, als auch das Andere bezahlen zu können!
Wenn man bedenkt, für was Alles Gelder zur Verfügung stehen, wo sich der ‘Normal-Verbraucher‘ fragt, ist das wirklich nötig???
Nicht umsonst kritisiert der Bundesrechnungshof jedes Jahr sinnlose Ausgaben!!!
Da werden Jahr für Jahr Millionenbeträge gewissermaßen ‘in den Sand gesetzt‘ für vollkommen unsinnige Projekte!!! Und das nur, weil sich irgendwelche (Kommunal)-Politiker ‘profilieren‘ wollen!!!
Außerdem ließen sich weitere Millionen einsparen, wenn nicht unsere Politiker derart überzogene Bezüge und andere finanzielle Zuwendungen erhalten würden!!!
Im vergangenen Jahr haben die Politiker – egal, welcher Partei – bei der Wirtschaftskrise Zeter und Mordio geschrien, über die Bezüge der Bankmanager, die ihre Banken in den Bakkrott geführt haben, aber selber dicke Gehälter kassierten (und immer noch kassieren!).
Und genau das Gleiche – nämlich vollkommen überzogene Bezüge kassieren auch unsere Politiker!!!
Hier sollte man den Rotstift zuerst einmal ansetzen!!! Was brauchen diese Leute Zigtausende im Monat, wenn andere Mitbürger, oder aber auch Kinder in Armut vegetieren müssen???
Wir leben in einer kranken, verkehrten Welt – auf der einen Seite unverständliche Verschwendung – auf der anderen Seite z.T. bittere Armut!!!!!
Aber davon, selber etwas abgeben zu müssen, dagegen sträuben sich unsere Politiker – egal, welcher Partei sie angehören!!!
Da soll dann lieber am Naturschutz gespart werden!!!
Anbei die Links zu den Artikeln, der mich zu diesen Zeilen veranlaßt haben:
http://de.news.yahoo.com/17/20100309/tsc-lausitzer-politiker-wollen-wolfsproj-e24321a_1.html
http://de.news.yahoo.com/17/20100309/tsc-mehr-geld-fuer-kinder-und-jugendarbe-e24321a_1.html
Dieter Mühlena

Tragödie in Orlando Killerwal tötet Tiertrainerin 

… KEIN   MITLEID !!! …
Das Entsetzen stand den Augenzeugen in´s Gesicht geschrieben – es waren mehr als ein Dutzend Besucher, die diese Tragödie mit erlebt haben! Ein brasilianisches Paar, das die Show schon einmal weinige Tage zuvor besucht hatte, sagte aus, das sich der Orca- Bulle an diesem Tag im Gegensatz zu ihrem ersten Besuch sehr gereizt zeigte. Was der Grund dafür gewesen sein kann, wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben.
Versuche eines Polizeisprechers, den Vorfall als Unfall hinzustellen, angeblich sei die Trainerin ausgerutscht, wurde von allen Augenzeugen dementiert!
Der Wal hatte die Trainerin, die als sehr erfahren gilt, am Arm gepackt und in´s Wasser geschleudert, wo er sie mehrfach wieder packte und immer wieder in´s Wasser schleuderte und sie unter Wasser drückte.
Wer sich intensiv mit Tieren beschäftigt, der weiß, daß auch Tiere ein Gedächtnis haben und sich an Vorfälle erinnern können! Vielleicht hat diese Trainerin das Tier einmal oder gar mehrere Male während des abnormalen Trainings gepeinigt??? Wer weiß! Vielleicht hat er sich an diesem Tag auch bedrängt gefühlt, etwas zu tun, wozu er einfach keine Lust hatte?!
Auch Tiere sind Geschöpfe Gottes und sind nicht dazu bestimmt, von Menschen zu bestimmten Verhalten gezwungen zu werden!!! Zumindest nicht Wildtiere – und das der Mensch es überhaupt geschafft hat, sogenannte Nutztiere heran zu züchten (Beispiel: Pferde), liegt nur daran, daß der Mensch, diese auch ursprünglichen Wildtiere, solange gequält und geknechtet hat, bis sie sich dem Willen des Menschen unterwarfen! Aber gerade beim Beispiel bleibend – in den USA kann man es immer wieder auf den großen Rodeos sehen, wie sich Wildpferde (Mustangs) dagegen wehren, vom Menschen versklavt zu werden! Das Gleiche ist mit dem Wolf geschehen, der vom Menschen in Abertausenden von Jahren zum Hund ‘gezüchtet‘ wurde!
Und so ist es auch relativ einfach zu verstehen, daß es auch da immer wieder ‘Unfälle‘ geben wird, wenn beim Hund der Wildinstinkt durchbricht!
Um wieviel größer, stärker ausgeprägt, ist dann dieser Instinkt bei auch heute noch so genannten ‘Wildtieren‘, die evtl. sogar noch in Freiheit geboren, vom Menschen eingefangen und versklavt wurden!
Ist es so ungewöhnlich, wenn sich ein solches Tier dann irgendwann einmal gegen die Willkür der Menschen auflehnt und sich gewissermaßen für angetane Schmerzen oder aufgezwungene Verhaltensweisen rächt???
Und das genauso, wie sich ein Mensch auch rächen würde – aus der Literatur kennen wir entsprechende Beispiele!
Schrecklich für die Augenzeugen, schreklich auch für die Angehörigen der Frau – doch mit ihr selber kann ich kein Mitleid empfinden!!!
Solche Shows gehören einfach verboten, weil sie tierquälerisch sind!
Delphine und Wale gehören nicht in solche Shows!!!
Wann werden die Menschen das endlich einmal begreifen???!!!
Aber Schuld daran sind nicht nur Diejenigen, die solche ‘Delphinarien‘ bauen und solche Shows aufziehen – noch viel Schuldiger – sind die Menschen, die solche Einrichtungen besuchen und mit ihrem Eintrittsgeld diese TIERQUÄLEREIN  erst möglich machen!!!
LEUTE wacht endlich auf!!!!!
Helft mit, solche TIER-KZ’s zu unterbinden!!!!!
Zoo‘s sind schon schlimm genug für die Tiere – auch wenn sie gewissen Arten, die in ihrer Heimat vom Aussterben bedroht sind – so vielleicht als Rasse überleben können.
Aber – wer ist denn letztendlich dafür verantwortlich, wenn Tiere oder auch Pflanzen vom Aussterben bedroht sind???
Niemand anders, als das habgierigste, rücksichtsloseste Geschöpf auf dieser Erde – der Mensch!!!!!
Das hat dieser Gott (wenn es denn einen gibt) sicher nicht gewollt – und darüber sollten ALLLE  MENSCHEN  einmal nachdenken!!!
Dieter Mühlena
 

Der Wolf ist ein vorsichtiges, scheues Tier

DruckenMünchen (ddp-bay). Der im Wendelsteingebiet aufgetauchte Wolf stellt nach Ansicht des staatlichen Wildtiermanagers Manfred Wölfl keine Gefahr für die Bevölkerung dar. «Der Wolf ist ein vorsichtiges, scheues Tier. Es wird ihn wohl kaum jemand überhaupt zu Gesicht bekommen», sagte Wölfl am Freitag im ddp-Interview in München. Per DNA-Analyse an gerissenem Rotwild sei nachgewiesen, dass tatsächlich ein Wolf mindestens von Dezember bis Ende Januar dort am Alpenrand unterwegs war. Ein so junger Wolf sei aber sehr mobil. «Pro Nacht kann er bis zu 50 Kilometer zurücklegen. Der kann inzwischen sonst wo sein», sagte der Experte vom Landesamt für Umwelt.

Das Märchen vom bösen Wolf
… eine LÜGE! - der Wolf ist ein vorsichtiges, scheues Tier …
Von Dezember 2009 bis mindestens Ende Januar 2010 hat sich ein junger Wolf im Wendelsteingebiet aufgehalten. Nach Ansicht des staatlichen Wildtiermanagers Manfred Wölfl keine Gefahr für die Bevölkerung dar! Und damit dürfte der Herr Wölfl wohl Recht haben! Wölfe sind scheue Tiere, die wohlweislich die Nähe des Menschen meiden! Da sie außerdem nachtaktiv sind, wird sie wohlmöglich kein Mensch zu Gesicht bekommen!
Per DNA-Analyse an gerissenem Rotwild sei nachgewiesen, daß es sich tatsächlich um einen Wolf und nicht um einen wildernden Hund gehandelt hat.
Wo sich dieser Wolf – es handelt sich ganz offensichtlich um ein Einzeltier – inzwischen aufhält, ist nicht zu sagen. Ein solches Tier kann ohne Weiteres an einem Tag eine Strecke von rund 50 Kilometern zurücklegen!
Weder Spaziergänger noch Wanderer oder Hundebesitzer müssten sich nun nicht besonders auf den Wolf einstellen, betonte Wölfl, der Sprecher des Landesamtes für Umwelt: ein Kontakt ist höchst unwahrscheinlich. Es gelten die normalen Verhaltensregeln im Umgang mit wilden Tieren: Ruhig bleiben, nicht streicheln, nicht füttern oder anlocken und Hunde an die Leine nehmen.« Für Schafherden bestehe natürlich eine gewisse Gefahr. Allerdings sei bislang kein Übergriff des Wolfs auf Nutztiere bekannt. Das Tier habe lediglich Rotwild, seine natürliche Beute, gerissen. Falls Nutztiere getötet würden, gebe es Ausgleichszahlungen für die Besitzer vom Staat.
Experten sind der Meinung, daß es sich um einen Jungwolf handelt, der das Elternrudel verlassen hat, um sich auf die Suche nach einer Wölfin zu machen, um ein eigenes Rudel zu gründen.
Allerdings sehen die Chancen hier in unserem Gebiet nicht gerade gut aus.
Immerhin sind die Gegebenheiten, daß sich auch ein Wolfsrudel in Oberbayern ansiedeln könne, nicht ganz schlecht.
»Wie Beispiele aus der Lausitz und den Südalpen zeigen, haben die Tiere das Potenzial, in einer Kulturlandschaft zu überleben. Bayern sei offiziell ein ‘Wolferwartungsland‘ sagte Wölfl. In acht Bundesländern gebe es bereits bestätigte Nachweise über Wölfe. Wie viele Wölfe in Bayern womöglich bereits unterwegs seien, lasse sich nicht sagen. «
Ich glaube – die Frage wird eher sein: ‚‘Wie viele schießwütige –sogenannte ‘Jäger‘- werden sich dann auf die Suche begeben – die Wölfe könnten ja ihr lukratives Geschäft mit dem (abgeknallten) Wild schmälern!!!
Warum sind diese schießwütigen Kreaturen sonst so erpicht darauf, daß es keine natürliche Auslese der kranken oder zu schwachen Tiere gibt?!
Der schnöde Mammon ist es – das lukrative Geschäft mit dem Wildfleisch, das dann in ‘Gourmet-Restaurants‘ auf den Teller kommt und teuer bezahlt werden darf! (U.U. Bleivergiftung inclusive!!!).
Aber so lange die Jägerschaft unter den Politikern und den sogenannten Rechtsexperten (Richter, Staatsanwälte, Rechtsanwälte) eine derart große Lobby hat – sehe ich für (vierbeinige) Raubtiere hier in Deutschland – wenig Chance, denn die zweibeinigen Raubtiere überwiegen hier bei uns immer noch!!!!!
Bei mir kommt kein Wildfleisch auf den Teller!!!!!
Dieter Mühlena
 
EU-Tierversuchsrichtlinie - Bundesregierung engagiert sich nicht für mehr Tierschutz

Zum von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN angeforderten Bericht der Bundesregierung zum Stand der EU-Tierversuchsrichtlinie im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erklärt Undine Kurth, tierschutzpolitische Sprecherin:

Es ist richtig und wichtig, dass in der Europäischen Union über einheitliche und verbindliche Standards bei Tierversuchen verhandelt wird, denn unnötige Versuche müssen verhindert werden. Aber der jetzt vorliegende Entwurf zur Überarbeitung der EU-Tierversuchsrichtlinie (Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zum Schutz der für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere), der im Dezember 2009 von EU-Kommission, EU-Parlament und Ministerrat verhandelt wurde, trägt gerade diesem Anliegen nicht mehr Rechnung. Wesentliche Punkte, die im ursprünglichen Entwurf enthalten waren, wurden gestrichen oder stark verwässert.

So ist beispielsweise eine ethische Bewertung von Tierversuchen nicht mehr vorgesehen, Alternativmethoden zur Vermeidung von Tierversuchen werden nicht mehr ausreichend gefördert und den Mitgliedsstaaten werden zukünftig weitergehende Maßnahmen zum Tierschutz im Rahmen ihrer nationalen Rechtsordnung verwehrt. Das ist inakzeptabel.

Leider lässt die Bundesregierung jedes Engagement vermissen, den Tierschutz in der Tierversuchs-Richtlinie zu stärken. Im Gegenteil, sie war Motor einer Schwächung des Entwurfs.
Besonders kritikwürdig ist es, dass die EU-Richtlinie es in der jetzigen Fassung unmöglich machen würde, auf nationaler Ebene weitere Verbesserungen zu beschließen. Damit wären dem deutschen Parlament auf lange Zeit die Hände gebunden. Das Subsidiaritätsprinzip würde damit ausgehöhlt.

In einem Antrag, den wir diese Woche in den Bundestag einbringen, fordern wir die Bundesregierung auf, dem jetzt vorliegenden Richtlinienentwurf nicht zuzustimmen, und sich dafür einzusetzen, dass er sowohl im Sinne des ethischen Tierschutzes als auch in Hinblick auf das Subsidiaritätsprinzip überarbeitet wird.
 

Deutschland muss Legalisierung des Walfangs verhindern

Zu den Vorschlägen der sogenannten "Unterstützergruppe" an die "Kleine Arbeitsgruppe zur Zukunft der Internationalen Walfangkommission" erklärt Cornelia Behm, Sprecherin für Ländliche Entwicklung:

Die Vorschläge der sogenannten "Unterstützergruppe" an die "Kleine Arbeitsgruppe zur Zukunft der Internationalen Walfangkommission" sind verheerend. Denn mit ihnen würde das Walfangmoratorium durch die Einführung von Fangquoten für die nächsten 10 Jahre faktisch aufgehoben. Das ist kein Kompromiss zwischen Walfang- und Walschutzländern, sondern eine Kapitulation vor den Walfangländern, die sich jahrelang geweigert haben, das Walfangmoratorium einzuhalten.

Deutschland muss sich mit aller Kraft dafür einsetzen, die Annahme dieses Kompromisses und damit die Freigabe des Walfangs durch die Internationale Walfangkommission zu verhindern. Dazu besteht Zeit bis zur Tagung der Kleinen Arbeitsgruppe vom 2. bis 4. März und bis zur Vertragsstaatenkonferenz vom 21. bis 25. Juni dieses Jahres in Marokko.
 

Es passiert vor unserer Haustür: Katzen als Delikatesse

Der Starkoch Beppe Bigazzi schockierte kürzlich in Italien in einer populären Kochsendung des Fernsehsenders RAIUNO die Zuschauer durch sein Geständnis, Katzen als Delikatesse zuzubereiten. Der Auftritt löste in Italien Empörung aus. Bigazzi allerdings verteidigte seine Rezeptur mit dem Hinweis auf einen uralten toskanischen Brauch, wonach tote Katzen 3 Tage in einen kalten Bach gelegt würden, um das Fleisch zarter zu machen. Auch in ländlichen Gegenden der Schweiz steht man dem Verzehr von Katzen auch heute noch offensichtlich nicht immer ablehnend gegenüber, wie der Tierschutzverein Vier Pfoten berichtet. Dort hat der Verzehr von Katzen sogar eine lange Tradition und war durch die Nahrungsknappheit während des Zweiten Weltkrieges in weiten Bevölkerungsschichten Usus. Man muss also nicht bis nach China schauen. In der Schweiz ist nur der Handel mit Katzenfleisch verboten, daher gibt es Bauern die völlig legal ihre überzähligen Tiere schlachten und essen können.
 

ende News 1.4.2010