Robbenjagd
... trotz weltweiter Proteste ...
hat
die kanadische Regierung in diesem Jahr 280.000 Sattelrobben zur Jagd
freigegeben, das sind 5.000 mehr als im vergangenem Jahr!!!
Die EU-Kommission hatte bereits vor kurzer Zeit „Maßnahmen“ gegen Kanada wegen
der Robbenjagd angekündigt, ohne Details zu nennen. Daraufhin wurde der
kanadische Vertreter für die Erhaltung der Fischbestände, Loyola Sullivan,
dazu ersehen nach Europa zu reisen um dort die kanadische Position zu erläutern,
er will in den kommenden Tagen in mehrere europäische Länder reisen,. In der EU
wird momentan über ein Importverbot für sämtliche Robbenprodukte diskutiert, wie
es die Niederlande und Belgien sowie die USA bereits
erlassen haben!!! Wichtigste Abnehmer für diese kanadischen Robbenfelle sind
derzeit Norwegen, Russland und China, denn hier geht es allein um das Fell der
Tiere!!! Als Nahrung dienen sie nur den Eisbären und evtl. noch einigen Eskimos
– die aber die Jagd nur für den eigenen Zweck betreiben.
Aber nicht nur an Land werden die Robbenbabys – denn nur ihr Fell bringt
genügend ’KOHLE’ in die Kasse – abgeschlachtet, sondern auch eine
Boot-Flottille von mehr als 90 Fangschiffen beteiligt sich jährlich an dieser
Aktion, obwohl die Männer, die auf diesen Schiffen ihrem ’Henkerswerk’
nachgehen, oft genug selber in Gefahr geraten!
Vor zwei Jahren ging diese Meldung durch die
Presse:
KANADA
Im Eis festsitzenden Robbenjägern gehen die Vorräte
aus
(2) 23. April 2007, 08:28 Uhr
’Knapp 90 Boote sind im Packeis eingeschlossen. Auf ihnen
harren rund 500 Seeleute aus, doch die Vorräte gehen zur Neige und die
Rettungstruppen kommen nur langsam voran. Nach acht oder zehn Tagen wird den
Robbenfängern nun langsam aber sicher "bange".
Rund 90 dieser Boote sitzen fest - - - im Packeis vor
Neufundland festsitzenden Robbenjägern gehen allmählich die Lebensmittel- und
Brennstoffvorräte aus. Betroffen waren die Besatzungen von rund 90 Booten.
„Ihnen wird allmählich bange, weil sie schon seit acht oder zehn Tagen da
draußen sind“, sagte ein Hauptmann der kanadischen Küstenwache, Brian Penny.
„Ihre Vorräte werden knapp und es ist ein sehr langer und langsamer Prozess, sie
alle zu erreichen.“ . Rund 500 Seeleute sitzen nach wie vor in den Eismassen
fest.
Und im vergangenen Jahr dann diese Meldung:
Schiffsunglück
’Tödlicher
Unfall stoppt Robbenjagd vor Kanada
(39) 30. März 2008, 17:37 Uhr
Vor der Ostküste Kanadas ist ein Schiff
untergegangen, mit dem Robenjäger unterwegs waren. Mindestens drei Menschen
starben dabei. Daraufhin setzte die Mehrheit der 16 Robbenfängerboote die Jagd
aus Solidarität zunächst aus. Unterdessen üben Tierschützer scharfe Kritik am
Robbenfang.
Nach einem tödlichen Schiffsunglück ist die alljährliche Robbenjagd vor der
Ostküste Kanadas vorerst so gut wie gestoppt. Nach Angaben der Küstenwache kamen
mindestens drei Menschen ums Leben, als das Fischerboot „L’Acadien“ in der Nacht
zum Samstag auf hoher See kenterte.
’Die verunglückten Fischer stammten von der zu Québec
gehörenden Insel Madeleine. Die Robbenjagd wird von Tierschützern scharf
kritisiert.
Von den sechs Schiffsinsassen seien nur zwei
gerettet worden, teilte ein Sprecher der Küstenwache mit. Drei Leichen seien
geborgen worden, ein Fischer werde noch vermisst. Die Küstenwache stellte die
Suche nach dem Vermissten nach eigenen Angaben ein und übergab die Ermittlungen
der Polizei.
Abschleppversuch durch Küstenwache fehlgeschlagen
Einer der Überlebenden sagte dem Sender Radio-Canada,
das Fischerboot sei wegen eines ausgefallenen Steuerruders manövrierunfähig
gewesen. Bei einem fehlgeschlagenen Abschleppversuch durch ein Schiff der
Küstenwache habe sich die „L’Acadien“ im Packeis verfangen und sei anschließend
gekentert.
Nur drei oder vier Fangschiffe seien noch auf See, sagte
der Ministeriums-Sprecher am Samstag. Am Abend kehrten nach Berichten von
Radio-Canada auch die verbliebenen Robbenfänger in den Hafen von Cap-aux-Meules
zurück. Die Jagd wird außerdem durch schlechtes Wetter beeinträchtigt, das
weiter andauern soll’.
Bisher hat man in
diesem Jahr 2009 noch nichts von irgendwelchen Unglücken gehört – aber sie
könnten noch kommen!!!
Zwar ist die Robbenjagd umstritten - - - weil in der Vergangenheit
Falschmeldungen und
NORMALERWEISE NICHT VORKOMMENDE EREIGNISSE
... als ich DAS las, drehte sich mir der Magen um --- ein
TV-Team --- zum Glück weiß ich nicht welches!!! hat vor einigen
Jahren einen der Robbenjäger dafür bezahlt, dass er einem Tier
bei lebendigem Leib das Fell abzog!!!
Das Gleiche hätte man sowohl mit diesem Schlächter, als aber auch mit dem
TV-Team machen müssen!!!
Es ist einfach unfassbar. Wie grausam der Mensch mit seinen
Mitgeschöpfen umgeht!!!
Und wenn ich dann auf einer website von bestimmten Tierschützern – ich möchte
hier keinen Namen nennen – aber eine Gruppe, die sich vegetarisch ernährt – soll
das Abschlachten der Robbenbabys nicht grausamer sein als das Schlachten von
Schweinen im Schlachthaus!
Darüber kann und meiner Meinung nach MUSS MAN seine eigene
Meinung vertreten, aber bitte ohne jetzt diese eher extremen
Tierschützer anzuprangern.
Der Mensch ist nun mal von Natur aus – genauso wie seine Vettern, die
Menschenaffen –
kein reiner Vegetarier!
Und so muß auch Jeder von uns Tierschützern selber entscheiden, ob seine
Tierliebe so weit geht, dass er das Essen von tierischen Produkten - ganz, oder
teilweise – einschränken oder gar aufgeben will!
Da auch Ernährungsberater darüber oft geteilter Meinung sind – und dieses
Problem ja auch eigentlich nicht zur Debatte steht, schließen wir damit diesen
Teil des Artikels.
Wenn aber Tiere – lediglich, um sich mit Fell, Federn oder was
sonst noch – allein deswegen umgebracht werden, so muß das in der heutigen Zeit
ganz gewiß nicht mehr sein!!!
Nicht zu kommerziellen Zwecken!!!
Wenn eine Tierpopulation in gewissen Gebieten überhand nehmen sollte – dann
kann man darüber nachdenken, Tiere weidgerecht zu erlegen (z.B. um
extremen Jungwaldverbiß einzudämmen) - - - denn den Wald brauchen wir Menschen
unbedingt zum Leben!!!
Wenn dann in Kanada die Robbenpopulation zu groß wird - - - dann aber bitte
weidgerecht mit dem Gewehr erledigen, und nicht einfach mit dem
KNÜPPEL totschagen oder mit Enterhaken aus dem Fangnetz holen!!!!!
ÜBRIGENS: Wer ist denn dafür verantwortlich, dass die
Fischbestände in den Meeren und Ozeanen ständig zurück gehen??? Sind es etwa die
Robben, oder ist es nicht eher der Mensch, der in seiner (Geld) Gier
ALLES kaputt macht???!!!
Früher sind die Fischer mit ihren Fangbooten auf´s Meer gefahren und
haben den Fisch mit relativ kleinen Netzen gefangen! Damals waren es
noch viel mehr Fischer, die so ihr Geld verdienten!!!
HEUTE sind riesige Fangflotten unterwegs, die zum Einen dem kleinen
Fischer den Erwerb fast unmöglich machen - - - die aber zum Anderen - - - durch
das Überangebot, egal ob bei Frischfisch. Tiefkühlware oder
Konserven nicht nur die Meere überfischen, sondern auch dazu beitragen,
das jährlich Milliarden an €uro gewissermaßen vernichtet werden, weil entweder
der Frischfisch nicht ausverkauft werden konnte, die Tiefkühlware irgendwann
einmal ’abgelaufen’ (MHD) ist und dann vernichtet wird – und was
passiert mit den abgelaufenen Fischkonserven? Wieviele gehen davon jedes Jahr
auf die Müllkippen dieser Welt???!!!
Es ist traurig aber wahr!!!
Während in Europa, den USA und noch einigen anderen Ländern Lebensmittel
VERNICHTET werden, sterben in anderen Gebieten der Erde die Menschen an
Hunger!
Das ist etwas, was auch nicht in das Bild der ’heilen Welt’ passt, von der
unsere Politiker so gerne reden!!! Von dem, was die WELT (die Erde) produziert,
könnten (noch) alle Menschen, die sich auf unserem Globus tummeln, satt werden!
Daß das so nicht ist, liegt aber nicht bei ’dem kleinen Mann’ (egal welcher
Nation)!
Daran schuld sind lediglich die Macht~ und Geldgierigen Politiker, Banker,
Industriellen, Versicherungsbosse, Militärs, Drogenbarone usw. dieser Welt,
UND - - - was können wir dagegen tun???
Das Einzige - LEGALE MITTEL - - - ist für uns NORMALBÜRGER
der Protest!!!
Natürlich kann ein einziger Bürger, selbst wenn er seinen Protest herausschreit,
nichts ausrichten - - - aber, wenn sich eine Menge Gleichgesinnter zusammen
findet – Unterschriften sammelt – und die dann bei den entsprechenden Behörden
einreicht – und die Aktion evtl. auch noch in die Presse kommt - - - dann können
auch WIR etwas bewirken!!!
Und darum mein Aufruf – unterstützt bitte die Tierschutzaktionen, auf die
wir hier hinweisen und natürlich auch all die anderen Aktionen, die wir
vielleicht gar nicht erfahren (weil örtlich bedingt), sofern IHR EUCH damit
konform tun könnt!
Die Tiere werden es Euch danken!!!
Und alle Tierschützer auch!!!
Das ist meine Meinung!
Dieter Mühlena